Six Feet Under


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Chris Barnes: Gesang
Jack Owen: Rhythmus und Leadgitarre
Ray Suhy: Leadgitarre
Jeff Hughell: Bass
Marco Pitruzzella: Schlagzeug

Die Death-Metal-Legende Six Feet Under meldet sich auf ihrem 17. Studioalbum mit einem Paukenschlag zurück. „Nightmares Of The Decomposed“ enthält ein Dutzend Tracks und ist ein unmissverständliches Statement, das deutlich macht, dass die Band nach 25 Jahren im Geschäft immer noch an der Spitze des Genres steht. Hinsichtlich seiner Dynamik, ungeheuren Heaviness und kompromisslosen Art bietet es alles, was die langjährigen Fans mittlerweile von der Todesschwadron erwarten, und zeugt von einer Menge harter Arbeit.

Chris Barnes, der Ur-Sänger der Death-Metal-Vorreiter Cannibal Corpse, gründete Six Feet Under zunächst als Soloprojekt, konzentrierte sich aber ab 1995, als ihr Debüt „Haunted“ erschien verstärkt darauf. Seitdem war die Band ausgesprochen kreativ, indem sie zwölf Alben mit Originalmaterial und zwischendurch mehrere Compilations mit außergewöhnlichen Coverversionen herausbrachte, die „Graveyard Classics“-Reihe. Im Lauf der Jahre wechselte die Besetzung mehrmals, wobei Barnes das einzige Mitglied des ersten Line-ups blieb, doch der Qualität der Musik hat dies keineswegs geschadet. 2020 gehören abgesehen von ihm die Gitarristen Jack Owen und Ray Suhy, Bassist Jeff Hughell und Drummer Marco Pitruzzella zur Gruppe; das Bemerkenswerteste an „Nightmares Of The Decomposed“ ist vielleicht die Tatsache, dass sich Barnes wieder mit seinem alten Cannibal-Corpse-Weggefährten Owen zusammengetan hat.

Dazu bemerkt er: „Nach 25 Jahren wieder mit meinem alten Bandkollegen zu arbeiten war so etwas wie ein Nachhausekommen…In eine Bude voller Leichen. Jacks Schreibstil und Riffarbeit auf diesem Album haben mich zu einigen meiner bisher kränksten Texte inspiriert und mir auf der kreativen Ebene einen kräftigen Tritt verpasst.“

Owen trat der Band 2017 kurz nach der Veröffentlichung von „Torment“ bei und wurde zum Hauptsongwriter des neuen Albums. Auf sein Konto ging das gesamte Material, während Barnes wie üblich sämtliche Texte verfasste. Heraus kam eine facettenreiche Sammlung, mit der sich die Gruppe partout nicht auf eine Schiene festlegen lassen möchte. Vom schnellen Opener ‚Amputator‘ bis zum zähen Kriecher ‚Labyrinth Of Insanity‘ und den mächtig finsteren Grooves von ‚Blood Of The Zombie‘ lässt die Brutalität zu keiner Zeit nach, doch die Musik besticht durch ihre Dynamik und Unberechenbarkeit.

Das Album wurde in mehreren Studios aufgenommen, u.a. den Criteria Studios in Miami, Florida, wo früher AC/DC, Black Sabbath, Aerosmith und andere Stars Platten einspielten. Sie wurde von Chris Carroll produziert, der auch als Tontechniker fungierte und für einen fett knallenden Mix verantwortlich zeichnete. Das Mastering des Albums wurde von Chaz Najjar / Badlands Recording in Denver, Colorado übernommen. Das Ergebnis strotzt vor Songs, die live großartig klingen und sich nahtlos zwischen den vielen Klassikern im Programm eingliedern werden, sodass die Band dem vierten Jahrzehnt ihres Bestehens würdevoll entgegenblicken kann.








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