LIK


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Chris Barkensjö: Drums & Vocals
Tomas Åkvik: Vocals & Guitars
Niklas “Nille” Sandin: Guitars & Bass

In der Erde der Gräber gefallener Idole entstand 2014 aus Maden und Keimen eine neue Schöpfung. Sie nahm hässliche Gestalt an und nannte sich LIK, was auf Schwedisch passenderweise “Leiche” bedeutet – ein untotes Geschöpf, das schmackhaften Death Metal aus traditioneller Küche auftischt. Nach drei kalten Wintern auf dieser Welt und einer Vorspeise namens ‘Mass Funeral Evocation‘, die 2015 zubereitet wurde, folgt nun im Mai der erste Hauptgang. Dank des legendären Labels Metal Blade Records wird ‘Carnage‘ sogar noch höhere Wellen schlagen und den Siegeszug der Schönheit im Unvollkommenen fortsetzen.

Für die Aufnahmen zeichnete erneut Lawrence Mackrory (Darkane, F.K.Ü) verantwortlich. Diesmal legte man sich noch engagierter ins Zeug, indem man die Songs im bekannten Dugout Studio in Uppsala aufnahm, wo Daniel Bergstrand dem höllischen Endergebnis zusätzliche Würze verlieh. Dort, wo man Musik derart glattpoliert, dass sie der herben Wirklichkeit nicht mehr gerecht wird, haben LIK nichts verloren, weil sie sich bedingungslos der Aufgabe widmen, bleibenden Eindruck bei denjenigen zu hinterlassen, die sich dem Rock ‘n’ Roll mit Haut und Haaren verschrieben haben. Aus diesem Grund lautete und lautet ihre Devise für immer, so viel wie möglich live einzuspielen und kaum nachzubearbeiten, um den Eindruck zu bestätigen, dass das, was man da hört, auch tatsächlich so dargeboten wurde. Darum fühlt man sich wie in einen Konzertsaal versetzt, wenn man das Album hört, nicht wie in einer friedlichen Studioumgebung.

Die neue Scheibe der Stockholmer bietet mehr von dem, was sie schon auf ihrem Debüt zu Gehör brachten. Zu erwarten steht alles von schleppenden, Knochen zerreibenden Songs bis zu furios schnellen Riffs. Textlich deckt die Band abermals ein Spannungsfeld zwischen Himmel und Hölle ab, sowohl realitätsbezogen als auch fiktiv. So werden finstere menschliche Abgründe in gleicher Weise beleuchtet wie dem Horror der alten Schule gehuldigt.


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