Unearth


Buy Facebook Twitter Website Artist News


Trevor Phipps: Vocals
Ken Susi: Guitars
Buz McGrath: Guitars
John Maggard: Bass
Nick Pierce: Drums

Was Ende der 90er im Underground von Massachusetts als wilder Riffsturm begann, steht nun im Jahre 2011 an der Spitze des modernen Metal: Unearth. In Form von Darkness In the Light, seinem fünften vollwertigen Album, hat das Quintett sein bisher ehrlichstes, kraftvollstes und fesselndstes Werk abgeliefert, das wie die sprichwörtliche Faust in die Magengrube eines jeden trendverseuchten Metal-Wannabes schlägt. Hier werden neue Standards in der Vermischung von Brutalität und Melodie gesetzt!

Durch ihr 2008er Werk The March, ein Biest von Album, das ihre Position als Könige des Maschinengewehr-Beatdowns festigte, baute die Band ihren Ruf als eine der am härtesten arbeitenden Bands dieses Planeten erneut aus. Unzählige Tourneen vergrößerten ihre hingebungsvolle Fanschar noch mehr. Trotz der Klasse des schon genannten Vorgängers und des 2006er Albums III: In the Eyes Of Fire, war Fronter Trevor Phipps der Meinung, dass sie die Felder ihres 2004er Durchbruchskrachers The Oncoming Storm wieder besuchen sollten. Jene Platte ist bis heute der Liebling der meisten UNEARTH-Fans. “It’s funny because when you do a new record you always think it’s your best one at the time, but up to this point I think The Oncoming Storm was probably our most solid record – until now,” erklärt er. Dabei soll Darkness In The Light keinesfalls einfach nur The Oncoming Storm kopieren, sondern das Album werden, auf das die Fans schon so lange warten. “We didn’t sit around listening to The Oncoming Storm going ‘oh, we should write more songs like this’, but it definitely feels fresh to me in the same way that record did,” kommentiert Gitarrist Buz McGrath. “Our last two records are great records but I didn’t get that same feel. This one is special man, this one is our best yet.”

Sowohl Langzeit-Fans, als auch Neulinge im Fanlager werden von der Vitalität und Energie der neuen elf Songs mitgerissen werden. Gleich zu Beginn zeigt das förmlich explodierende “Watch It Burn”, dass Unearth ein neues Level erreicht haben. Sie haben alles, was sie vorweisen konnten, in die Waagschale geworfen, um jeden einzelnen wegzublasen. “Times are tough but the band has a renewed energy to get out there and take what’s ours,” gibt sich Phipps kämpferisch. “There’s a bunch of bands out there that are all trying to get the spotlight, so it’s a case of fight or die, and our fists are flying man.” Jedes Stück kommt kurz und bündig auf den Punkt. Einzig “Watch It Burn” übersteigt die 4-Minuten-Grenze. So klingt state of the art- Metal, der nicht selten zu Phipps Vergleich mit einem gewissen Muskel passt. “Shadows In The Light” und “Arise The War Cry” erreichen hymnenhafte Höhen, die Abrissbirnen “Eyes Of Black” und “Disillusion” zeigen die unbarmherzige Seite der Band. Die dicken Muskelstränge von John “Slo” Maggards Bassarbeit ziehen sich genauso durch die gesamte Platte wie das wahnsinnige, spektakuläre Gitarrenspiel des Duos McGrath/Susi, das Horden von Metalheads weltweit zur Luftgitarre greifen lassen wird.

Textlich streift Phipps einmal mehr die Politik, was in “Watch It Burn” am deutlichsten wird, das die ineffektive Arbeit der US-Regierung anprangert. Dennoch ist Darkness In The Light ein weit mehr persönliches Album geworden. Das düstere “Equinox” befasst sich mit internen Kämpfen, die man mit Depressionen und Niederlagen zu führen hat, während, “Last Wish” von Unfällen aus dem wirklichen Leben erzählt. Einige Personen aus dem nahen Umfeld des Sängers waren in Unglücke involviert, weswegen sie jetzt auf ein Lebenserhaltungssystem angewiesen sind. “it’s about [being in that position and] trying to tell the people who are holding on that you’re not coming back, and to pull the plug”. “Disillusion” ist ein kraftvoller “fuck-you Song”. Er richtet sich gegen alle, die am Ende eines Tages dafür sorgen, dass man sich belogen fühlt, und gegen das Gefühl, immer nur das Negative zu sehen, obwohl man von Positivem umgeben ist. Dies inspirierte übrigens auch den Albumtitel.

Da die Band solch eine kräftige Schar an Songs geschrieben hatte, engagierte sie erneut Überproduzent Adam Dutkiewicz, damit sie in das passende Klanggewand gehüllt werden konnten. Neben seinen regulären “Jobs” als Gitarrist von Killswitch Engage hat sich Dutkiewicz als Produzent einen Namen mit Arbeiten für folgende Bands gemacht: As I Lay Dying, The Acacia Strain, All That Remains. Und natürlich mit allen Unearth Scheiben außer der von Terry Date (Pantera, Deftones) produzierten III-Platte. Kurz bevor es ins Studio ging, verabschiedete sich die Band noch von Drummer Derek Kerswill. “Derek is an amazing drummer, and we’re still good friends, but his style wasn’t what we were looking for on the new record. He’s more of a rock guy than a metal guy, and we wanted something a bit more extreme,” erklärt McGrath den Split. Mit dieser Ausrichtung im Hinterkopf sicherten sie sich die Dienste des langjährigen Bandfreundes Justin Foley, der auch bei Killswitch Engage die Felle gerbt. So entstand das perfekte rhythmische Rückgrat, das die neue Scheibe brauchte. “I think he slips under the radar ¬¬a little bit as far as drummers go but he’s an outstanding technical drummer,” schwärmt McGrath. “We wrote the record on a drum machine, and Ken would write these kinda ridiculous drum parts and Justin just came into the studio and nailed everything we threw at him, he’s an amazing dude.”

Mit solch ehrlichen Texten und einer dermaßen verwüstenden Instrumentalbreitseite in der Hinterhand lag es nun an Phipps, diesen Vorlagen mit seinen Vocals gerecht zu werden. Diese Aufgabe ging er ohne Scheu an. “I think the songs on The March are solid and there are certain parts where I did well, but I think that’s probably my worst vocal performance, and for the last two plus years I’ve been frustrated with my vocal contribution to that record,” gibt er offen zu. “So this time out I was like fuck man, I really need to knuckle down and destroy myself here. I was really physically and emotionally invested in this project, and by the end of it I was drained and just at wit’s end, but that’s what it took to make sure that I gave the best performance I ever have.”

Zum ersten Mal seit The Oncoming Storm enthielt er dabei Unterstützung von Susi, der bei drei Songs einige cleane Parts beigesteuert hat, die für ein Plus an emotionaler Tiefe sorgen. “Ken’s got a great voice, and when we were writing the songs, I immediately gravitated toward anything that stuck out to me and sounded a little bit different, and this was definitely one of those aspects,” mischt sich McGrath ein. “It’s not something we were gonna do on every song, but it’s tastefully done and it kind of adds a different dynamic where songs needed it. I was kicking his ass to kind of ‘man up’ and make it a more aggressive kind of singing and it came out great, those songs are really exciting to us.”

13 Jahre nach Bandgründung sind Unearth motivierter den je. Momentan bereiten sie sich akribisch darauf vor, mit Darkness In The Light die Welt in ihren Grundfesten zu erschüttern und den Fans genau das zu geben, was sie von ihren Helden verlangen. “A lot of bands come and go, and it’s tough to make a living in heavy metal right now,” bringt es McGrath auf den Punkt. “But we’re still touring because we love it, and as long as there’s people out there who appreciate what we do we’ll keep on going. We just made the best record of our career and we want as many people to hear it as possible, so come on, let’s go.”








See Tour Dates