Týr


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Heri Joensen: Vocals, Guitars
Terji Skibenæs: Guitars
Gunnar H. Thomsen: Bass

Valkyrja, die siebte Scheibe der Mannen von den Faröer Inseln, ist ein Konzeptalbum mit einer Story, die sich um einen anonymen Wikinger dreht, der seine Frau verlässt, um die Walküren auf dem Schlachtfeld zu beeindrucken, damit sie ihn nach Walhalla oder Fólkvangr, dem Zuhause von Freya, der Göttin der Liebe, Sexualität, Schönheit, Fruchtbarkeit, des Goldes, der Zauberei, des Krieges und des Todes, bringen. Man könnte auch sagen, dass die Platte davon handelt, wie Frauen Männer beeinflussen und was Männer alles tun, um Frauen zu beeindrucken. Frontmann und Bandgründer Heri Joensen erklärt: “the woman that the warrior leaves may represent the earthly women. Freyja, The Lady Of The Slain, may represent the perfection of Women, and the Valkyrie is the link between the two, taking men from earthly to godly women.”

Aufgenommen wurde die Scheibe in den Hansen Studios im dänischen Ribe zusammen mit Jacob Hansen, der produzierte, abmischte und masterte. Mit dem Schreiben der Gitarren- und Drumparts für Valkyrja begann die Band vor mehr als einem Jahr, wohingegen Melodien und Arrangements erst im Studio entstanden. “I had the story outline and approximate titles very early in the writing process, but only very late, maybe almost too late, did I write the actual lyrics”, führt Heri Joensen weiter aus. Der bis dahin etatmäßige Drummer der Band, Kári Streymoy, trennte sich von der Band, nachdem die Pagan Fest-Reise durch die USA abgeschlossen war, kurz bevor der Studiotermin anstand. Zum Glück konnten TÝR kurzfristig George Kollias engagieren, der schnell einsprang und Valkyrja eintrommelte. Bassist Gunnar H. Thomsen hofft, dass die Fans Folgendes von der neuen Scheibe mitnehmen: “I hope they will enjoy it and they like the new direction as well as (guitarist) Terji’s bigger involvement in writing and George’s drumming. We had a more upbeat direction without changing TÝR‘s style.”

Bandgeschichte:
Annahme des christlichen Glaubens oder Enthauptung: Vor diese Wahl stellte Sigmundur seinen Faröer Wikinger-Kumpan Tróndur í Gøtu. Auf diese Weise begann im Jahre 999 n. Chr. die Christianisierung der kleinen Faröer Inseln, die einen Schleier des Vergessens über die alten skandinavischen Götter breitete. Die ursprünglichen heidnischen Relikte wurden tief unter christlichen Ritualen vergraben. Zumindest glaubte man das…

Exakt 999 Jahre später kam eine kleine Gruppe von Männern zusammen, die sich wohlwollend an die alten Götter und Riten erinnerten, und gründete die Faröer Viking Metal-Band TÝR. Der einarmige Gott des Krieges – der stärkste von allen – wurde der Namensgeber des nordischen Quartetts. TÝR-Mastermind Heri Joensen ist jedoch kein versteckter Kriegstreiber, denn er stellt klar, dass TÝR (auch bekannt als Gott der Gerechtigkeit) als erster die Diplomatie entdeckt hat, ein Attribut, das seinen Ruf als Kriegsgott keinesfalls schmälert.

Ein entscheidender Charakterzug, der TÝR von ihren Kollegen aus dem Genre abhebt, ist die Authentizität ihrer Musik: “Traditional music dating back to the Vikings, that is not preserved anywhere else in the world, not even in Iceland, is passed on in an oral tradition here and it is still alive and well. That is what we build our music on and draw great inspiration from”, erklärt Joensen.

Beinahe jeder Song basiert auf Faröer oder norwegischen Sagen und ist tief verwurzelt im Folk Metal. Diese Herangehensweise erzeugt ein echtes Viking Metal-Feeling.

Nach der Veröffentlichung eines Demos, der Ólavur Riddararos Single, des Albums How Far to Asgard, sechs Jahren mit unzähligen Gigs und diversen Auftritten im heimischen TV wurde TÝRs Zweitwerk Eric the Red das bis dato am meisten verkaufte Album von den Faröer Inseln, was die Aufmerksamkeit von Napalm Records weckte. Dort wurde besagte Platte 2006 dann weltweit erhältlich gemacht.

Sofort sorgte die einzigartige Herangehensweise von TÝR an die Musik, in der sie traditionell nordische Lieder und Tänze keltischer Herkunft mit Doom, Heavy und Progressive Metal vermischten, für eine stetig wachsende Fanschar auf der ganzen Welt. “Hail to The Hammer” wurde schnell zur Hymne einer neuen Generation von Folk, Pagan und Viking Metal-Fans.

Ende 2006 bestätigten TÝR mit Ragnarok, dass sie ihren eignen Sound gefunden hatten. Technisch brilliant und zu 100% authentisch avancierte die Langrille zu einem Klassiker des Genres. Die Faröer gingen zusammen mit Die Apokalyptischen Reiter und ein paar Monate später mit AMON AMARTH auf Europa Tour. Obwohl sie sich musikalisch von den Headlinern unterschieden, konnten TÝR scharenweise neue Fans gewinnen, die jeden Abend vom dem Quartett auf der Bühne beeindruckt waren, denn die Musiker verwandelten jede Show in eine Demonstration musikalischen Könnens.

Festivalauftritte auf dem gesamten Kontinent und beständiges Touren folgten, bis TÝR auf der komplett überfüllten Wet Stage in Wacken ihren größten Live-Triumph feiern konnten.

Land erschien im Jahre 2008 und entwickelte sich zu einem weiteren Meilenstein in der Karriere der Band. Traditionelle Faröer Texte bestimmten Songs wie “Gátu Ríma,” “Fípan Fagra”, “Lokka Táttur” und “Gandkvæði Tróndar,” das ein Gedicht von J.H.O. Djurhuus über den Faröer Häuptling Tróndur ist, der gegen das Aussterben des alten Glaubens und für die Unabhängigkeit der Faröer kämpfte. Zum Fanliebling “Sinklars Vísa” wurde sogar ein Video gedreht. Land sackte überall Lobeshymnen und positives Feedback ein, was einer komplett neuen Fanschicht ermöglichte, die Power von TÝR zu entdecken.

Nach der Veröffentlichung von Land begaben sich TÝR auf zahllose Touren durch Europa. Eines der Highlights war zweifelsohne die Aaskereia Festival Tour zusammen mit Alestorm und Hollenthon. Durch ihre denkwürdigen Gigs erreichte die Band noch mehr Leute. Ende 2008 wurden TÝR dementsprechend als “Band of the Year” im Faröer Radio und TV nominiert. Auf diesen Lorbeeren ruhten sich die Musiker aber keinesfalls aus und gingen im Frühling 2009 direkt in Nordamerika auf Tour.

Trotz ihres vollen Terminkalenders schafften es TÝR, zur gleichen Zeit noch an neuen Songs zu werkeln. Sie entschieden sich, das nächste Album in der Heimat zu produzieren. Jacob Hansen war für den Mix zuständig. Danach legten die Experten aus dem Finnvox letzte Hand an das Mastering. By the Light of the Northern Star erhielt großartiges Feedback von Fans und Presse gleichermaßen. Die neue Hymne “Hold the Heathen Hammer High” wurde als rechtmäßiger Nachfolger von “Hail to the Hammer” gefeiert. Nach Veröffentlichugn des Albums standen viele Konzerte und Festivals auf dem Programm, u.a. ein Auftritt auf dem 70.000 Tons of Metal Cruise. Trotzdem fand die Band wieder Zeit, Material für das nächste Album zu schreiben.

Die Geschichte des Königs Thrym, der es wagte, Thors Hammer “Mjollnir” zu stehlen, lieferte den lyrischen Rahmen für TÝRs bisher letztes Werk, was sie jedoch nicht davon abhielt, auch aktuelle Themen zu verarbeiten, wie in “Shadow of the Swastika” geschehen. The Lay of Thrym folgte dem auf den Vorgängern eingeschlagenen Weg und verband klassisches Heavy Metal-Riffing mit beeindruckendem Drumming, traditionellen Melodien und kraftvollen Refrains. So entstand eine große Anzahl epischer Hymnen namens “Take Your TÝRant” oder “Hall of Freedom”, die wohl beide für immer in der Setlist dieser Band verankert sein werden. Frontmann Heri Joensen versorgt TÝR weiterhin mit einem einzigartigen und unverkennbaren Klang, grandiosen Vocals und superber Gitarrenarbeit. Jacob Hansen zeichnete erneut für Produktion, Mix und Mastering verantwortlich und ermöglichte so jedem einzelnen Detail in besagtem faszinierendem Faröer Soundgebilde zu glänzen. The Lay of Thrym ist ein aufrichtiges Viking Metal-Album, das ohne Zweifel TÝRs Position innerhalb des Genres mit seinen heldenhaften Melodien und gloriosen Riffs mehr als gefestigt hat.


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