Trioscapes


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Dan Briggs: Bass
Walter Fancourt: Tenor Saxophone/Flute
Matt Lynch: Drums/Percussion

Trioscapes entstanden im Sommer 2011, als Bassist Dan Briggs (Between The Buried And Me) Walter Fancourt (Tenorsaxofon/Flöte) und Matt Lynch (Drums) fragte, ob sie nicht gemeinsam an einer Coverversion von Mahavishnu Orchestras Klassiker “Celestial Terrestrial Commuters” arbeiten wollten. Als Gruppe spielten sie dann auch mit einigen eigenen Ideen herum, der ein einmaliges Konzert folgen sollte. Nach dem Einstudieren und der besagten Show beschlossen die Musiker allerdings, weil das Material so fordernd und reizvoll zu spielen war, ein längeres Projekt anzugehen. Bis zum Ende des Sommers entstanden noch ein paar Stücke, und in der ersten Oktoberwoche nahm man mit Jamie King in Winston-Salem,North Carolina, ein erstes Album auf.

“Separate Realities” erschien im Mai 2012. Kritiker wie Fans lobten die Scheibe in höchsten Tönen, was Chart-Platzierungen zur Folge hatte: #9 in den Billboard Traditional Jazz Charts, #12 unter Billboard Current Jazz, #80 unter den Billboard New Artists und #197 in den Billboard Top Independent Album Charts. Außerdem schaffte sie #2 in den amerikanischen iTunes Jazz Charts – ein beachtlicher Start für eine neue Band, ein Debüt und Musik, die so kompliziert und progressiv ist.

Trioscapes standen seitdem nicht still, sondern veröffentlichen mit “Digital Dream Sequence” ein zweites Album, das man mit Fug und Recht als zielgerichteter beschreiben darf. Walter Fancourt erklärt: “Erst nachdem ich unser Debüt gehört hatte bekam ich ein Gefühl dafür, wie wir klingen.” Briggs fügt an: “Diesmal setzten wir uns bewusst zusammen, um neue Musik zu schreiben, obwohl wir nicht wussten, dass daraus dieses Album werden sollte.” Beim Songwriting für “Digital Dream Sequence” schöpfte man aus der Erfahrung der beiden vorangegangenen Jahre, sowohl von Tourneen als auch gemeinsamen Jam-Sessions in einem Proberaum. Briggs meint des weiteren: “Nach zwei Jahren auf Tour, gemeinsamen Sessions und sporadischen Arbeiten an neuem Stoff waren wir fest zusammengewachsen und hatten unseren eigenen Sound kultiviert.” Jene gemeinsame Zeit als Band hat das ohnehin herausragende Line-up zu einer stärker selbstbewussten und besser aufeinander eingependelten Maschine gefestigt.

Die Songs “Digital Dream Sequence” sind viel ausgeklügelter, sowohl kompositorisch als auch mit Hinblick darauf, wie sie live funktionieren sollen. Um den rauen, dynamischen Charakter zu wahren, an den sich die Band auf Konzerten gewöhnt hat, griffen Trioscapes auf die Erfahrung von Kris Hilbert und dem Legitimate Business Studio in Greensboro zurück. Dort konnte die Band ganz flexibel entweder einzeln oder gemeinsam aufnehmen, worauf sie für bestimmte Passagen auf dem Album zurückgriff. Dan Briggs lobt: “Kris verstand es fabelhaft, uns natürlich klingen zu lassen, hat ein tolles Gehör und fungierte als Mittelsmann, der uns in jene Richtung leiten konnte, die uns vorschwebte.” Drummer Matt Lynchs Perfektionismus beim Einspielen und Nachbearbeiten relativierte Hilbert mit seinem geschulten Ohr, wie Lynch selbst zugibt: “Er machte mir deutlich, wann ich einlenken musste, weil ich zu weit ging und zu präzise sein wollte.”

Die fertigen Stücke bekam schließlich Jamie King (Between The Buried And Me, Scale The Summit, Devin Townsend), der sie abmischte und masterte. Der letzte Schliff des schon lange für Between The Buried And Me arbeitenden Produzenten wertete den Sound noch einmal auf, ohne das unbelassene, aggressive Moment aufzuweichen, das sich im Studio ergab. “Digital Dream Sequence” ist ein rundum gelungenes, beseeltes Album und zählt Genre-übergreifend zu den besten Alben 2014.




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