Tombs


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TOMBS-Frontmann Mike Hill biedert sich nicht bei seinem Publikum an und wirbt auch nicht um ein breiteres Publikum. Beim Songwriting lässt er die Songs einfach so entstehen, wie ihn die Muse küsst, und das ist auch teilweise der Grund für die Vielfalt, die er auf ‘The Grand Annihilation‘ bietet. Der kratzige wie melodische Blast-Black-Metal des Openers “Black Sun Horizon” und von “Way Of The Storm” macht keine Gefangenen, gleichzeitig da sie unleugbar verbindlich klingen – ein krasser Gegensatz zum unbehaglichen Post Punk von “Underneath” mit von Nick Cave und Ian Curtis beeinflusstem Gesang. Anders wiederum das pulsierende “Saturnalian” und das nervöse Tribal-Donnern von “Walk With Me In Nightmares”, beide jeweils beispiellos für sich. Eigentlich lassen sich alle Tracks auf The Grand Annihilation gesondert begreifen, obschon ein runder Gesamteindruck entsteht – Haken schlagend und dennoch in sich geschlossen. “Wer uns kennt, weiß, dass man stets das Unerwartete von uns erwarten sollte. Ich möchte stets eine umfassende Bandbreite von Emotionen bieten, wenn ich den Namen der Band verwende. Die neue Platte ist düster und introspektiv, weil sie sich mit Sterblichkeit, Unendlichkeit und kosmischen Rätseln auseinandersetzt. Das Verborgene hat mich von jeher gereizt. Als ich jünger war, schrieb ich häufiger über persönliche Gefühle und Situationen in meinem Leben, doch mit dem Alter ging es mir um breitere Themen, die eher auf das kollektive Unbewusst abzielen. Mit den aktuellen Texten halte ich Freiheit hoch, indem ich mich der dunklen Seite hingebe. Sobald man erkennt, dass man einen finsteren Weg beschreitet – den Weg der Freiheit -, fühlt man sich gewissermaßen auch befreit.


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