Shai Hulud
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Matt Fox: Guitars
Matt Fletcher: Bass
Matt Mazzali: Vocals
Andrew Gormley: Drums
“Wir haben uns nie aufgelöst”, macht SHAI HULUD-Gitarrist und -Gründungsmitglied Matt Fox klar. “[Bassist] Matt Fletcher und ich wollten die Band nie an den Nagel hängen.” In letzter haben sich Fox und Fletcher viel mit ihrem Nebenprojekt Zombie Apocalypse, Touren in Übersee und einigen Besetzungswechseln (u.a. Sänger Geert Van Der Velde ist ausgestiegen) beschäftigt. Das alles passierte, während die Jungs die Songs für ihr neues Album Misanthropy Pure, ihrem Metal Blade-Debüt, schrieben und als Demos aufnahmen.
Man sollte also nicht von einem Comeback sprechen. Auch nicht von einer Reunion. Es ist mehr das Aufwachen aus einem Winterschlaf, der viele Aktivitäten beinhaltete. SHAI HULUD sind an die Front einer Szene zurückgekehrt, die sie mit kreiert haben. Sogar die moderne Metalcore-Blaupause entstammt zu Teilen der SHAI HULUD-Feder. Aber die Jungs wollen sich nicht auf vergangenen Lorbeeren wie der A Profound Hatred Of Man EP aus dem Jahre 1997 und der gleichermaßen einflussreichen Scheibe Hearts Once Nourished With Hope And Compassion (ebenfalls aus dem Jahre 1997) ausruhen. SHAI HULUD entwickeln ihren eigenen Sound und somit auch die Szene immer noch weiter.
“Diese Platte wäre genauso im Jahre 2005 erschienen, wenn wir uns nicht von Geert hätten trennen müssen”, sagt Fox. “Wir sind immer noch gut befreundet. Als er die neuen Stücke hörte, sagte er: ‚Benutzt Ihr wirklich dieses Riff? Cool!’ Er hatte also auch seinen Anteil an der Platte.“
SHAI HULUD wurden 1995 gegründet als Projekt einiger Freunde, die ihre Liebe zum Metal, Hardcore, Songwriting und Aufnehmen ausleben wollten. Sie spielten Shows in Miami und brachten eine 7’’ raus, die dafür sorgte, dass sie sogar Fanpost aus Iowa bekamen. Diese Tatsache hat Fox weggeblasen. Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben sie eher zufällig bei Crisis/Revelation Records. Kurz danach verließ Sänger Chad Gilbert die Truppe in Richtung des Pop-Punk-Phänomens New Found Glory. Doch dann trafen die Jungs Van Der Velde, einen riesengroßen Fan mit Wohnhaft in Holland, als sie ohne Sänger auf eine Tour nach Übersee starteten. Fletcher war als Gitarrist und Sänger angedacht, weil „mal wieder alles schief lief, was SHAI HULUD öfters passiert ist”, wie Fox mit einem Anflug von Sarkasmus in der Stimme konstatiert. “Wir haben Geert auf der zweiten Show getroffen und uns schnell angefreundet. Und dann wurde er unser Sänger.” Im Jahre 2000 zog die Band von Florida nach Poughkeepsie, NY, um zentraler zu wohnen. Nach vier Jahren des Tourens und Musizieren und der Veröffentlichung der 2003er Scheibe That Within Blood Ill-Tempered trennten sich die Wege von Geert und dem Rest der Band aus altersbedingten, „persönlichen Differenzen“.
Als der Metalcore noch in seinen Kinderschuhen steckte, gab es vier Bands, die jeder kopierte: Dillinger Escape Plan, Converge, Poison the Well und SHAI HULUD. SHAI HULUD – ja, sie haben ihren Namen aus “Dune” entliehen – vermischten Punk, Metal, Hardcore und Thrash auf eine Weise, wie es noch niemand vor ihnen getan hatte. Resultat war eine Fanbase, die die Band fast kultgleich verehrte. SHAI HULUD standen für eine Gesinnung, ein Ethos: Touren, bis der Notarzt kam, nur für die Kids, mit Texten, die etwas zu sagen haben. SHAU HULUD waren lebendig, essentiell und sogar so relevant, dass Alternative Press ein “Oral History”–Feature über die Band brachte. Eine Ehre, die sonst nur Formationen zuteil wird, die sich einen unauslöschlichen Platz in den Herzen der Musikfans sichern konnten.
Und jetzt schnell ins Jahr 2008: Matt Mazzali heißt der neue Sänger von SHAI HULUD. Er wurde der Band von einem gegenseitigen Freund vorgestellt. Misanthropy Pure stellt den lange erwarteten Nachfolger zu That Within Blood Ill Tempered dar. Der kreative Kern bleibt mit Fox und Fletcher bestehen, deren Leidenschaft für Musik riesengroß ist. “Wir sind die Jungs, die auf Tour immer nach Läden suchen, in denen es gebrauchte Platten und Equipment zu kaufen gibt. Wir lieben es sie zu spielen, zu finden und mit ihnen zu experimentieren. Das Business ist uns egal. Wir brauchen eben länger für unsere Songs, weil wir viele Emotionen in ihnen verstecken. Wir wollen Musik leben und nicht nur hören“, erklärt Fox. “Musik ist wie Pizza und Sex. Sie wird nie schlecht, weswegen wir sie immer lieben werden. Songs von von A Profound Hatred zu spielen, wird uns nie langweilen.”
Auf Misanthropy Pure, dem ersten Lebenszeichen der Jungs seit über fünf Jahren, geht es laut Fox sehr old-school zur Sache. “Es ist schneller, langsamer, weniger Metal, mehr Metal, mehr Rock, progressiver und weniger progressive als alles, was wir bisher gemacht haben. Mehr in die Fresse. Es passt sich nicht irgendwelchen Trends an und ist 100% frei von Southern Rock. Ihr werdet nicht einen einzigen vorhersehbaren Breakdown hören, und dennoch die Bissigkeit zu keiner Sekunde vermissen.“
Auf textlicher Ebene bringt Misanthropy Pure den Hörer wieder zum Nachdenken, was typisch für SHAI HULUD ist. Die Singalongs nicht zu vergessen! “Wir wollten eine Platte, die ein Motto hat”, bringt Fox Licht ins Dunkel.“wir sind keine hasserfüllten Menschen, sondern angenehme und umgängliche Zeitgenossen. Das Thema der Band jedoch befasst sich mit fokussiertem Hass auf die Menschheit, für den es gute Gründe gibt. That Within Blood Ill-Tempered sollte vor Wut kochen, tat es aber nicht. Ich wollte, dass die Leute die Platte in die Hand nehmen und sagen: ‘Holy fuck!’ Ironischerweise erwischte sie jedoch ohne unser Wissen einen hoffnungsvollen und inspirierenden Unterton. Das sollte nicht passieren. Wir schämen uns nicht, aggressive Musik mit positiven Texten zu machen. Blood sollte das gleiche Thema wie Profound behandeln, nur 10.000-fach verstärkt. So aber wurden die Songs am Ende cool und hatten einen emotional ansprechenden Aspekt.”
Für Misanthropy Pure, das im Silver Bullet Media aufgenommen und von Eric Rachel im Trax East gemischt wurde, hatte sich Fox die gleiche angepisste Thematik wie auf Profound, das mittlerweile als Klassiker des Hardcore gilt, vorgenommen. Diese Mission konnte erfolgreich gestaltet werden, denn die Wut kocht aus jeder einzelnen Pore der Scheibe.
“Wir wussten, dass wir wir eine sehr angepisste Platte machen mussten. ‘Venomspreader’ war als Originaltitel angedacht. So heißt auch ein Song. Allerdings haben Bands wie Throwdown oder Hatebreed dieses Wort schon so oft verbraten, dass wir es nur als Opener der Platte verwenden. Misanthropy Pure transportiert die gleiche Message. Unser größtes Ziel war, dass die Platte den größten Punch unserer Karriere entfalten sollte“, beendet Fox seine Gedanken. Ein gewichtiges Statement, wenn man bedenkt, was für einen Status Profound in der Szene genießt.
Das Ziel der maximalen Angepisstheit erreicht die Band auf Misanthropy Pure mit Leichtigkeit, denn es ist nicht schwer, heutzutage misanthropische Züge und einen Hass auf die Menschheit zu entwickeln. “Dafür, dass wir so sauer sind, sind wir eigentlich ganz glückliche Menschen”, lacht Fox. Die Band fungiert als als Vehikel für die Leute, um ihren Frust abzulassen und darüber nachzudenken, wie abgefuckt ihr Nebenmann eigentlich ist. „Der Weg, auf den sich die Menschheit selbst lenkt, ist einer Weiterentwicklung nicht förderlich“, stellt Fox eine Theorie auf. “Wir schreiben über Leute, die wir sehen und die uns auf den Sack gehen. Dabei versuchen wir nicht, poetisch zu sein.“
Ein Stück wie ‘Venomspreader’ befasst sich damit, dass die Menschen die Menschheit nicht mehr voranbringen, sondern sozialen Rückschritt dulden, in dem sie selbst nur Groll und Missgunst transportieren. Ein solches Verhalten wird schnell zu einem Krebsgeschwür, dass die eigene Seele verzehrt. ‘Four Earths’ ist eine Sci-Fi-Geschichte über die dummen Dinge, die der Mensch seinem einzigen Planeten antut. Stellt euch vor, zu was wir alles in der Lage wären, wenn wir vier Planeten hätten. SHAI HULUD sind Heavy Metal für die denkende Bevölkerung, den sie fassen Themen an, die dich selbst hinterfragen.
Musikalisch vereint das Album Einflüsse des Hardcore, des Thrash, des Punk, des Metal und verschiedenen anderen Gebieten, die von Metallica über Burn über Testament über die Dead Kennedy’s bis hin zu Circle Jerks reichen. “Wir wurden seit Tag eins von Youth of Today und Testament gleichermaßen beeinflusst”, gibt Fox stolz über die Tage vor dem Metalcore zu Protokoll. Er gibt zu, dass es den Einsatz erhöht, wenn man sich modernen Trends oder einer musikalischen Renaissance verweigert. “Es ist wie bei dem Film Deep Blue Sea”, sagt Fox. “Der Untertitel auf der DVD-Box lautet: ‘Bigger. Faster. Smarter. Meaner.’ Genauso verhält es sich auch mit unserer neue Platte. Ob es die beste Scheibe ist, die wir jemals gemacht haben? Ich weiß es nicht. Das zu entscheiden, überlassen wir den Fans.”
Matt Fletcher: Bass
Matt Mazzali: Vocals
Andrew Gormley: Drums
“Wir haben uns nie aufgelöst”, macht SHAI HULUD-Gitarrist und -Gründungsmitglied Matt Fox klar. “[Bassist] Matt Fletcher und ich wollten die Band nie an den Nagel hängen.” In letzter haben sich Fox und Fletcher viel mit ihrem Nebenprojekt Zombie Apocalypse, Touren in Übersee und einigen Besetzungswechseln (u.a. Sänger Geert Van Der Velde ist ausgestiegen) beschäftigt. Das alles passierte, während die Jungs die Songs für ihr neues Album Misanthropy Pure, ihrem Metal Blade-Debüt, schrieben und als Demos aufnahmen.
Man sollte also nicht von einem Comeback sprechen. Auch nicht von einer Reunion. Es ist mehr das Aufwachen aus einem Winterschlaf, der viele Aktivitäten beinhaltete. SHAI HULUD sind an die Front einer Szene zurückgekehrt, die sie mit kreiert haben. Sogar die moderne Metalcore-Blaupause entstammt zu Teilen der SHAI HULUD-Feder. Aber die Jungs wollen sich nicht auf vergangenen Lorbeeren wie der A Profound Hatred Of Man EP aus dem Jahre 1997 und der gleichermaßen einflussreichen Scheibe Hearts Once Nourished With Hope And Compassion (ebenfalls aus dem Jahre 1997) ausruhen. SHAI HULUD entwickeln ihren eigenen Sound und somit auch die Szene immer noch weiter.
“Diese Platte wäre genauso im Jahre 2005 erschienen, wenn wir uns nicht von Geert hätten trennen müssen”, sagt Fox. “Wir sind immer noch gut befreundet. Als er die neuen Stücke hörte, sagte er: ‚Benutzt Ihr wirklich dieses Riff? Cool!’ Er hatte also auch seinen Anteil an der Platte.“
SHAI HULUD wurden 1995 gegründet als Projekt einiger Freunde, die ihre Liebe zum Metal, Hardcore, Songwriting und Aufnehmen ausleben wollten. Sie spielten Shows in Miami und brachten eine 7’’ raus, die dafür sorgte, dass sie sogar Fanpost aus Iowa bekamen. Diese Tatsache hat Fox weggeblasen. Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben sie eher zufällig bei Crisis/Revelation Records. Kurz danach verließ Sänger Chad Gilbert die Truppe in Richtung des Pop-Punk-Phänomens New Found Glory. Doch dann trafen die Jungs Van Der Velde, einen riesengroßen Fan mit Wohnhaft in Holland, als sie ohne Sänger auf eine Tour nach Übersee starteten. Fletcher war als Gitarrist und Sänger angedacht, weil „mal wieder alles schief lief, was SHAI HULUD öfters passiert ist”, wie Fox mit einem Anflug von Sarkasmus in der Stimme konstatiert. “Wir haben Geert auf der zweiten Show getroffen und uns schnell angefreundet. Und dann wurde er unser Sänger.” Im Jahre 2000 zog die Band von Florida nach Poughkeepsie, NY, um zentraler zu wohnen. Nach vier Jahren des Tourens und Musizieren und der Veröffentlichung der 2003er Scheibe That Within Blood Ill-Tempered trennten sich die Wege von Geert und dem Rest der Band aus altersbedingten, „persönlichen Differenzen“.
Als der Metalcore noch in seinen Kinderschuhen steckte, gab es vier Bands, die jeder kopierte: Dillinger Escape Plan, Converge, Poison the Well und SHAI HULUD. SHAI HULUD – ja, sie haben ihren Namen aus “Dune” entliehen – vermischten Punk, Metal, Hardcore und Thrash auf eine Weise, wie es noch niemand vor ihnen getan hatte. Resultat war eine Fanbase, die die Band fast kultgleich verehrte. SHAI HULUD standen für eine Gesinnung, ein Ethos: Touren, bis der Notarzt kam, nur für die Kids, mit Texten, die etwas zu sagen haben. SHAU HULUD waren lebendig, essentiell und sogar so relevant, dass Alternative Press ein “Oral History”–Feature über die Band brachte. Eine Ehre, die sonst nur Formationen zuteil wird, die sich einen unauslöschlichen Platz in den Herzen der Musikfans sichern konnten.
Und jetzt schnell ins Jahr 2008: Matt Mazzali heißt der neue Sänger von SHAI HULUD. Er wurde der Band von einem gegenseitigen Freund vorgestellt. Misanthropy Pure stellt den lange erwarteten Nachfolger zu That Within Blood Ill Tempered dar. Der kreative Kern bleibt mit Fox und Fletcher bestehen, deren Leidenschaft für Musik riesengroß ist. “Wir sind die Jungs, die auf Tour immer nach Läden suchen, in denen es gebrauchte Platten und Equipment zu kaufen gibt. Wir lieben es sie zu spielen, zu finden und mit ihnen zu experimentieren. Das Business ist uns egal. Wir brauchen eben länger für unsere Songs, weil wir viele Emotionen in ihnen verstecken. Wir wollen Musik leben und nicht nur hören“, erklärt Fox. “Musik ist wie Pizza und Sex. Sie wird nie schlecht, weswegen wir sie immer lieben werden. Songs von von A Profound Hatred zu spielen, wird uns nie langweilen.”
Auf Misanthropy Pure, dem ersten Lebenszeichen der Jungs seit über fünf Jahren, geht es laut Fox sehr old-school zur Sache. “Es ist schneller, langsamer, weniger Metal, mehr Metal, mehr Rock, progressiver und weniger progressive als alles, was wir bisher gemacht haben. Mehr in die Fresse. Es passt sich nicht irgendwelchen Trends an und ist 100% frei von Southern Rock. Ihr werdet nicht einen einzigen vorhersehbaren Breakdown hören, und dennoch die Bissigkeit zu keiner Sekunde vermissen.“
Auf textlicher Ebene bringt Misanthropy Pure den Hörer wieder zum Nachdenken, was typisch für SHAI HULUD ist. Die Singalongs nicht zu vergessen! “Wir wollten eine Platte, die ein Motto hat”, bringt Fox Licht ins Dunkel.“wir sind keine hasserfüllten Menschen, sondern angenehme und umgängliche Zeitgenossen. Das Thema der Band jedoch befasst sich mit fokussiertem Hass auf die Menschheit, für den es gute Gründe gibt. That Within Blood Ill-Tempered sollte vor Wut kochen, tat es aber nicht. Ich wollte, dass die Leute die Platte in die Hand nehmen und sagen: ‘Holy fuck!’ Ironischerweise erwischte sie jedoch ohne unser Wissen einen hoffnungsvollen und inspirierenden Unterton. Das sollte nicht passieren. Wir schämen uns nicht, aggressive Musik mit positiven Texten zu machen. Blood sollte das gleiche Thema wie Profound behandeln, nur 10.000-fach verstärkt. So aber wurden die Songs am Ende cool und hatten einen emotional ansprechenden Aspekt.”
Für Misanthropy Pure, das im Silver Bullet Media aufgenommen und von Eric Rachel im Trax East gemischt wurde, hatte sich Fox die gleiche angepisste Thematik wie auf Profound, das mittlerweile als Klassiker des Hardcore gilt, vorgenommen. Diese Mission konnte erfolgreich gestaltet werden, denn die Wut kocht aus jeder einzelnen Pore der Scheibe.
“Wir wussten, dass wir wir eine sehr angepisste Platte machen mussten. ‘Venomspreader’ war als Originaltitel angedacht. So heißt auch ein Song. Allerdings haben Bands wie Throwdown oder Hatebreed dieses Wort schon so oft verbraten, dass wir es nur als Opener der Platte verwenden. Misanthropy Pure transportiert die gleiche Message. Unser größtes Ziel war, dass die Platte den größten Punch unserer Karriere entfalten sollte“, beendet Fox seine Gedanken. Ein gewichtiges Statement, wenn man bedenkt, was für einen Status Profound in der Szene genießt.
Das Ziel der maximalen Angepisstheit erreicht die Band auf Misanthropy Pure mit Leichtigkeit, denn es ist nicht schwer, heutzutage misanthropische Züge und einen Hass auf die Menschheit zu entwickeln. “Dafür, dass wir so sauer sind, sind wir eigentlich ganz glückliche Menschen”, lacht Fox. Die Band fungiert als als Vehikel für die Leute, um ihren Frust abzulassen und darüber nachzudenken, wie abgefuckt ihr Nebenmann eigentlich ist. „Der Weg, auf den sich die Menschheit selbst lenkt, ist einer Weiterentwicklung nicht förderlich“, stellt Fox eine Theorie auf. “Wir schreiben über Leute, die wir sehen und die uns auf den Sack gehen. Dabei versuchen wir nicht, poetisch zu sein.“
Ein Stück wie ‘Venomspreader’ befasst sich damit, dass die Menschen die Menschheit nicht mehr voranbringen, sondern sozialen Rückschritt dulden, in dem sie selbst nur Groll und Missgunst transportieren. Ein solches Verhalten wird schnell zu einem Krebsgeschwür, dass die eigene Seele verzehrt. ‘Four Earths’ ist eine Sci-Fi-Geschichte über die dummen Dinge, die der Mensch seinem einzigen Planeten antut. Stellt euch vor, zu was wir alles in der Lage wären, wenn wir vier Planeten hätten. SHAI HULUD sind Heavy Metal für die denkende Bevölkerung, den sie fassen Themen an, die dich selbst hinterfragen.
Musikalisch vereint das Album Einflüsse des Hardcore, des Thrash, des Punk, des Metal und verschiedenen anderen Gebieten, die von Metallica über Burn über Testament über die Dead Kennedy’s bis hin zu Circle Jerks reichen. “Wir wurden seit Tag eins von Youth of Today und Testament gleichermaßen beeinflusst”, gibt Fox stolz über die Tage vor dem Metalcore zu Protokoll. Er gibt zu, dass es den Einsatz erhöht, wenn man sich modernen Trends oder einer musikalischen Renaissance verweigert. “Es ist wie bei dem Film Deep Blue Sea”, sagt Fox. “Der Untertitel auf der DVD-Box lautet: ‘Bigger. Faster. Smarter. Meaner.’ Genauso verhält es sich auch mit unserer neue Platte. Ob es die beste Scheibe ist, die wir jemals gemacht haben? Ich weiß es nicht. Das zu entscheiden, überlassen wir den Fans.”
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