Nonpoint


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Elias Soriano: Vocals
Robb Rivera: Drums
Rasheed Thomas: Guitar
Adam Woloszyn: Bass
B.C. Kochmit: Guitar

Nonpoint werden mit jedem weiteren Album stärker. Ihr achtes und zweites für Razor & Tie, The Return, bildet dahingehend keine Ausnahme. Nach 17 Jahren im Geschäft hat sich das Quintett aus Florida jene Energie bewahrt, die es schon bei seiner Gründung 1997 an den Tag legte. Die Riffs peitschen mit halsbrecherischer Intensität, der Bass und die Drums zocken einen unschlagbaren Groove, und hinzu kommt eine Stimme, die derbe Geschichten von Qual und Durchhaltevermögen erzählt. The Return bleibt so roh, schneidend und authentisch wie diese Musiker: Elias Soriano [Vocals], Robb Rivera [Drums], Rasheed Thomas [Gitarre], Adam Woloszyn [Bass] und B.C. Kochmit [Gitarre].

Ende 2013 lag ein Jahr voller Tourneen für ihr selbstbetiteltes Album von 2012 hinter Nonpoint, die mit “Left For You” einen Active Rock Radio-Hit landeten. Von diesem Erfolg und ihren Konzerten befeuert nahm die Band sofort ihre achte Scheibe in Angriff. Diesmal legte man in Sachen musikalischer Aggression weiter zu, während sich Elias ganz anderen Inspirationen hingab.

“Ich hörte eine Menge Hop-Hop”, erinnert er sich. “Als ich Kendrick Lamars Album good kid, m.A.A.d city verdaut hatte, bekam ich das Gefühl, diesen Kerl zu kennen. Das bestärkte mich in meiner Kreativität. Parallel dazu macht Eminem lyrisch wie phonetisch auf The Marshall Mathers LP 2 Sachen, die alle anderen Künstler unter Zugzwang stellen. Die beiden haben mutige Statements abgegeben und brachten mich dazu, in jene Richtung zurückzugehen. Ich wollte mit Gesangs-Pattern arbeiten und manchmal längere Storys erzählen, in anderen Songs aber umso weniger sagen. Die Platte hat ihre ureigene DNA, weil das auch mit jedem einzelnen Song der Fall ist.”

Im Februar 2014 bezog die Band die Groovemaster Studios mit entsprechenden Vorsätzen und dem Grammy-nominierten Produzenten Johnny K [Disturbed, Staind, Megadeth] sowie Techniker Daniel Salcidoto. Damit begingen sie ihre zweite Zusammenarbeit, und nun hatte die Band bereits eine Menge tightes, toughes Material gesammelt.

Robb meint: “Johnny ist mittlerweile so etwas wie unser sechster Mann in der Band! Er nimmt uns richtig in die Mangel. Dass wir nur drei Wochen fürs Einspielen brauchten, war ganz natürlich. Johnny versteht die Band und was wir darstellen; er ermutigt uns dazu, ganz wir selbst zu sein.”

The Return markiert nicht nur die makellose sonische Gewalt von Nonpoint, sondern bringt auch einige der griffigsten und zermürbendsten Songs bislang zu Gehör. Die erste Single “Breaking Skin” besticht durch beißende Gitarren, bevor sie in einen catchy Refrain mit pointiertem Gesang übergeht.

“Es geht darin um Sucht, sei es nach Essen, Drogen, Sex oder Lügen”, erklärt Elias. “Das ist so ähnlich wie bei einem Jucken; man kann nicht mit dem kratzen aufhören, bis es blutet. Dann braucht man Hilfe und muss mit seinem Problem aufräumen.”

Robb fügt hinzu: “’Breaking Skin’ ist etwas Neues für uns. Es klingt sehr melodisch, aber immer noch sehr heavy. Diese Härte haben wir stets im Hinterkopf behalten. Diese Richtung ergibt sich für uns auf sehr natürliche Weise. Die meisten Bands werden mit der Zeit sanfter; wir spielen aggressiver und härter. Genau das können Nonpoint am besten.”

Der stramme Thrasher “Pins and Needles” zu Beginn ist für eine Vertonung “des Moments in dem man seinem Gegner rundheraus die Meinung geigt und weiß, dass darauf eine Reaktion folgen wird. Man will nur Rache üben und wartet darauf, zuzuschlagen.”

“Razors” schneidet wahrlich tief und erweist sich als rüder Stampfer, das Titelstück vermittelt eine sehr starke, wichtige Botschaft für den Sänger: “Blickt man auf seine Vergangenheit zurück, erinnert man sich an Leute, die zu Anfang von irgendetwas nicht an die glauben wollten. Am Ende schließt sich der Kreis aber, und das zu beobachten führt zu einem spannenden Gefühl. Man kann sich darüber ärgern oder es ruhen lassen und weiter im Leben fortschreiten. Dieser Songs handelt davon, die Tür zu öffnen und sie die sprichwörtlich bittere Pille schlucken zu lassen.”

Seit Tag eins werden Nonpoint in ihrer Musik von unbändiger Energie getrieben. Deshalb verkauften sie schon über 800.000 Alben in Nordamerika allein und komponierten Hits wie “What A Day”, “Bullet With A Name” sowie das Phil-Collins-Cover “In The Air Tonight” -das in Miami Vice verwendet wurde. Auch haben sie den Kontinent mit Stone Sour, Disturbed, Papa Roach, Sevendust und vielen mehr bereist, nicht zu vergessen All That Remains und Device, sowie Auftritte unter anderem beim OZZfest, bei Rock on the Range, und dem Summerfest.

Letztlich reichen Nonpoint erneut eine stimmige Sammlung von kraftvollen Songs ein. “Ich will, dass jeder Hörer das Gefühl hat, ein rundes Album von Anfang bis Ende zu bekommen”, schließt Elias ab. “Ich möchte, dass sie etwas Substanzielles in der Hand halten, das ehrlich ist und sie hoffentlich immer wieder anzieht.”

Robb sagt dazu: “Nonpoint sind seit je dafür bekannt, Menschen mit ihren Songs aufzubauen. Schaffen wir es auch nur, einem einzigen zu helfen, den Tag herumzubringen, haben wir, wie ich finde, etwas richtiggemacht. Ich hoffe, jeder zieht etwas Positives daraus und läuft mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt.”


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