John Arch


John Arch: Vocals
Jim Matheos: Guitar
Joey Vera: Bass
Mike Portnoy: Drums

“A Twist Of Fate” ist die neue Solo-EP von John Arch, dem legendären ex-Frontman der Prog-Götter Fates Warning, der für dieses Projekt die Mitarbeit von einigen der einflussreichsten Musikern dieser Szene sichern konnte. Mit John Arch an den Vocals, Jim Matheos (Fates Warning) an der Gitarre, Joey Vera (Armored Saint, Fates Warning, Engine, Seven Witches) am Bass und Mike Portnoy (Dream Theater, Transatlantic) an den Drums, kann man wirklich nichts anderes als pure Genialität von dieser wahren All-Star-Besetzung erwarten.

Diese neue EP enthält fast 30 Minuten modernen Progressive Metal, und wird ohne Zweifel Fans der ersten Stunde sowie neuere Prog-Neugierige begeistern. Eingefleischte Arch-Fans warten schon ewig auf ein solches Ereignis, wurde doch in diversen Internet-Foren endlos diskutiert, wann er endlich sein Comeback einläuten würde. Dazu kommt, dass alle beteiligten Musiker extrem fanatische Fans haben, die gespannt auf diesen Release warten, so dass die EP wie eine Bombe in der Prog-Szene einschlagen wird. „Das ist das erste Mal, dass ich etwas im Alleingang wage, seit ich vor 15 Jahren Fates Warning verließ,“ erklärt Arch. „Es fühlt sich gut an! Es gibt einige Elemente der alten Fates Warning in unserem Sound, aber ohne zu 80er nostalgisch zu tönen. Wir klingen bedeutend moderner.“

Das All-Star Projekt begann, als Jim Matheos John Arch einlud, Vocals für eines seiner Projekte, namens OSI, einzusingen. Zuerst hatte Arch Bedenken, da er ja so lange nicht mehr musikalisch tätig gewesen war, er schlug Matheos aber schließlich vor, selbst einige Songs zu komponieren und sie ihm vorzuspielen. Er machte also eine schnelle Aufnahme von einigen Gitarrenmelodien und Lyrics und schickte sie an Jim, der Keyboards und Drum-Maschine dazu beisteuerte. Wie Sachen so passieren, fanden sich die zwei plötzlich Brian Slagel (Metal Blade-Boss) gegenüber und zeigten ihm die Tapes. Slagel war davon so angetan, dass er ihnen prompt einen Vertrag anbot. Mit dem Deal in der Tasche machten die Musiker sich daran, die Songs weiter auszuarbeiten und die Besetzung zu vervollständigen. „Der Aufnahmeprozess für diese EP war ganz anders als in den früheren Tagen,“ meint Arch, „damals trafen wir uns alle und jammten im Keller. Für dieses Projekt hat Jim zuerst alle Gitarren aufgenommen und mir dann das ganze geschickt, damit ich die Vocals draufpacke. Als ich damit fertig war, habe ich es Mike geschickt, der dann die kompletten Drumtracks aufnahm, und von da ging es weiter zu Joey, der seine Bassspuren dazu beisteuerte.“ Das Resultat dieser höchst unorthodoxen Arbeitsweise ist eine energetische EP, die den Zuhörer keinesfalls gleichgültig lassen wird.