Goatwhore


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Louis B. Falgoust II: Vocals
Sammy Duet: Guitars, Vocals
Zack Simmons: Drums
James Harvey: Bass

In den letzten 15 Jahren haben sich GOATWHORE aus New Orleans auch dank unzähliger Stunden auf den Straßen dieser Welt als eine der fleißigsten und grausamsten Bands des 21. Jahrhunderts einen Namen gemacht. In heißem Feuer von Acid Bath/Crowbar-Gitarrist Sammy Duet im Jahre 1997 geschmiedet, ist die Bandgeschichte seitdem von dramatischen und oft auch traumatischen Erlebnissen wie Besetzungswechseln, Verletzungen, Flüchen, Naturkatastrophen und vielen anderen kleinen und großen Missgeschicken durchsetzt. Aber GOATWHORE halten durch, angetrieben von ihrem Blutschwur auf den Heavy Metal und vielleicht sogar durch die Kraft von Satan selbst.

Am Anfang der Reise stand das bestialische Serenades To The Tides Of Blood-Demo und das darauffolgende Eclipse Of Ages Into Black-Debütalbum vor über zehn Jahren. Um dieses Quintett, bestehend aus Duet, Soilent Green-Sänger Ben Falgoust, Gitarrist Ben Stout, Bassist Patrick Bruders und Drummer Zak Nolan, formierte sich in kurzer Zeit dank seiner zuverlässgen DIY-Attitüde, seinem übervollen Tourkalender und der treibenden Kraft von Songs wie “Invert The Virgin” und “Desolate Path To Apocalyptic Ruin” ein manischer Fankult. Schon im Jahre 2003 wussten GOATWHORE eine große Legion aus Anhängern hinter sich, die von ihren unheiligen Texten, ihren Celtic Frost-lastigen Rhythmen und ihrem geschwärzten Charakter magisch angezogen wurden. Ihr Zweitwerk Funeral Dirge For The Rotting Sun hielt eine langsamere, brütendere apokalyptische Bedrohung bereit, auf die ein fataler Unfall Falgousts folgte, der ihn vorübergehend gelähmt zurück und die Zukunft der Band im Ungewissen ließ. Entgegen aller Vorhersagen der Ärzte konnte Falgoust seine Beine jedoch bald schon wieder bewegen, was die mittlerweile zum Quartett geschrumpfte Truppe direkt zurück auf die Straße führte. Unter ähnlich schlechten Voraussetzungen entstand A Haunting Curse, das erneut mit geändertem Line-up (Duet, Falgoust, Drummer Zack Simmons (ex-Nachtmystium) und Bassist Nathan Bergeron) eingespielt wurde und unter dem Einfluss der Nachwirkungen des fürchterlichen Wirbelsturms Katrina stand. So erschien GOATWHOREs Metal Blade-Erstling zwar verspätet, präsentierte sich aber keinen Deut weniger angriffslustig und unberechenbar. Mit unbarmherziger Geschwindigkeit, Präzision und frecher Feindseligkeit ließen GOATWHORE die Grenzen des konventionellen Black Metal hinter sich und lieferten ein thrashigeres Endprodukt ab, das deutlich ihre Vorliebe für Hellhammer und Venom aufzeigte, ohne als billige Kopie zu enden.

2009 erwischte einen das sinistere Carving Out The Eyes Of God mit gigantischem Druck. Es wurde von Fans und Kritikern weltweit als eines der besten Metalalben des Jahres gefeiert. Die Scheibe zerschmetterte darüber hinaus jedwede Theorie über den Mainstream. Es erreichte Platz 190 in den Billboard Top 200, debütierte auf Platz 33 in den Billboard Hard Music Charts, auf Platz 16 in den Billboard Top New Artist (Heatseekers) Albums Charts und auf Platz 34 in den Billboard Top Independent Albums Charts. Das Decibel Magazine beschrieb die Platte als “the band’s tightest, most guitar-driven offering to date. An unholy smorgasbord of rigid tempo shifts, gargantuan hooks, blasting black mass anthems, and Falgoust’s soot and venom snarl…”. Das Outburn verglich es mit “a modern day, ‘roid-injected sword fight between Celtic Frost and Venom.” Blabbermouth feierte die Scheibe als “…one of 2009′s purest metal albums…nefariously black and sadistically thrashing in a way that is uniquely Goatwhore”. Für MetalSucks war Carving Out The Eyes Of God“ the catchiest album Goatwhore have ever released.” Weitere Karriereschritte, die besagtes Album ermöglichte: die Teilnahme am Ozzfest 2010, zwei Auftritte auf der jährlichen SXSW Musikkonferenz, wo die gehörnte Truppe ihre sadistischen Hymnen über religiösen Verrat einer noch breiteren Öffentlichkeit präsentieren konnten.

Für die nächsten zwei Jahre begab sich die Band auf einen harten Tourzyklus, im Zuge dessen sie diverse Städte in den USA, Kanada, Europa und Australien dem Erdboden gleichmachten. Ihr Song “Apocalyptic Havoc” erschien auf den Soundtracks der Xbox 360/PlayStation 3-Spiele Splatterhouse und Saints Row 3, während das Video zu besagtem Song in einer Episode von Last Call mit Carson Daly lief. Abschließend wurden GOATWHORE noch als Best Hard Rock/Metal Artist des Jahres 2010 bei den Big Easy Awards im vergangenen April ausgezeichnet.

2012 erheben GOATWHORE erneut ihre Ziegenpfoten, um Blood For The Master zu feiern. Die aktuelle Besetzung: Duet, Falgoust, Simmons und Bassist James Harvey, der 2009 nach dem Abgang Nathan Bergeron von zur Band gestoßen ist. Das neue Album zeigt die Band einig wie nie. Aufgenommen und abgemischt wurde in den Mana Recording Studios in St. Petersburg, Florida mit Langzeitfreund/Produzent Erik Rutan, der auch schon für den Klang auf Carving… und A Haunting Curse verantwortlich war. Sound, Spirit und Ausführung des 38-minütigen Zehn-Trackers können als episch bezeichnet werden.

Als Albumteaser erschien im Oktober in den Decibel Magazine’s Flexi Series und später online ein Cover von Motörheads “(Don’t Need) Religion”, eine infernalische Wiedergabe eines oft unterschätzten Klassikers. So entpuppte sich dieser Song als perfekter Vorbote für ein Album voll von heidnischen Hymnen, rhythmischer Verwüstung und Fäusten in der Luft.

Durch ein Labyrinth aus verschiedenen Stimmungen und akribisch genauen Tempowechseln führend, ist Blood For The Master zu keiner Sekunde vorhersehbar. Das fünfte Album der Bnd ist gleichsam einprägsam wie bedrohlich und ächzt unter der eigenen Heaviness. Angeführt von den ikonoklastischen Reden des spitzzüngigen Falgoust und komplettiert von der riesenhaften Gitarrenwand und den bedingungslosen Drum- bzw. Basssalven stellt die Platte erneut die Legitimität und Authorität Gottes in Frage und erforscht das Ritual des Todes. Versehen mit einer poetischen, fast schon okkulten Anmut präsentieren Songs wie der gewaltige Opener “Collapse In Eternal Worth,” “Embodiment Of This Bitter Chaos” oder “In Deathless Tradition” Falgoust, der von der kanadischen Website Hellbound “one of the best live and recorded singers in metal history” genannt wurde, in einer führenden Rolle. “I always have a lot of words,” erklärt er. “I don’t like repeating things but I’ve started doing more chorus-verse-chorus stuff. I started letting the music breath more.”

“It’s not like the new songs are a drastic change”, führte Duet in einem früheren Interview mit dem Decibel Magazine aus. “It’s like an experimentation on how much more metal we can get – I mean actual metal; the roots of heavy metal. But not in a way that it sounds like power metal or anything like that. It’s like an extremely metal version of us.”

“I thought this was a lot harder to write just because we didn’t want to repeat ourselves”, fährt er fort. “I mean, we could have easily gone and written another Carving Out The Eyes Of God but we didn’t want to do that. There are still elements on the new album that we wouldn’t normally do, but it definitely still sounds like us.”

“It’s definitely harder at this point”, stimmt Falgoust bezüglich des Songwritings zu, “because you start to get to the point where you’re a little older and more conscious about your ideas and everything; you become more anal about things. I’m still getting used to it, but I really like it. I like the flow. When we write, we try to think of it in a live approach. A lot of people write records but they never really focus on playing it live but that’s so important. We can do all of these songs live, which is something we did with Carving… as well.”

“I think sometimes we get slighted for stuff”, grübelt Falgoust über GOATWHOREs Platz zwischen allen Subgenres des Metal. “Whatever terms people decide to lock us into— black metal, death metal, black death metal, everyone’s gotta have some kind of little blanket. It’s almost like a social standing. To me, it’s all just straight heavy metal.”






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