Downfall of Gaia


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Dominik Goncalves dos Reis: Vocals, Guitar
Peter Wolff: Vocals, Guitar
Anton Lisovoj: Vocals, Bass
Michael Kadnar: Drums

Dunkel und bedrohlich, aber nicht hoffnungslos – ein Monstrum gleich einer stählernen Walze und doch nicht erdrückend: das sind DOWNFALL OF GAIA!

Gegründet wurde das Quartett Mitte 2008 und besteht nach zwei Wechseln am Schlagzeug seit 2010 aus Dominik Goncalves dos Reis (Gitarre + Gesang), Peter Wolff (Gitarre + Gesang), Anton Lisovoj (Bass + Gesang) sowie Johannes Stoltenburg (Schlagzeug).

Ihren lichtscheuen Proberaum hat die Band nicht etwa in einer der „üblichen“ Trendstädte wie Berlin oder Hamburg, auch wenn die Band über Deutschland verstreut lebt und Peter und Dominik in eben diesen Städten ihr Domizil haben, sondern in der Leinemetropole Hannover, einer Stadt, die man zwar mit Skorpionen und abstürzenden Tauben in Verbindung bringt, aber bisher nicht mit einem Sound der eher an die Wucht einer Lawine aus schwarzer Erde, Felsbrocken und dreckigem Schlamm erinnert.

Eben diesen Sound entwickelte das Quartett nach und nach über die Jahre, denn in ihren Anfangszeiten konnte man sie noch eher in die Crust-Schublade einordnen. In diesen frühen Tagen ihrer Existenz brachten sie 2008 ein Demo und eine Split-Kassette mit der französischen Band Kazan heraus. Ein Jahr später erschien dann in Eigenregie eine Tour-EP und wieder etwas später, im Jahre 2010, das Debut „Epos“ welches mit Hilfe diverser DIY Label veröffentlicht wurde.

Wenn DOWNFALL OF GAIA gerade nicht im Proberaum oder im Studio weilten, dann tourten sie gerne, häufig und überall. Nicht nur auf unzähligen Bühnen im deutschsprachigen Raum, sondern auch in Ländern wie Italien, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, in diversen Städten des gesamten Osteuropäischen Raums sowie in Skandinavien. Selbst in die Vereinigten Staaten flogen sie ein, um dort eine kleine aber sicher noch lange in Erinnerung bleibende Tour zu spielen. Dabei sind die vier immer auf dem Boden geblieben und sie freuten sich über 10 zahlende Gäste in irgendeinem kleinen Club genauso wie über große Menschenansammlungen auf den von ihnen gespielten Festivals.

Der bereits erwähnte Crust-Faktor und die Verbundenheit zur DIY Szene führten letztendlich dann auch dazu, dass 2011 als nächste Veröffentlichung eine Split-LP mit den Schweden von „In The Hearts Of Emperors“ auf den Labels „Alerta Antifascista“ sowie „Moment of Collapse“ und „Shove“-Records veröffentlicht wurde, was eine klare Anerkennung ihrer musikalischen und textlichen Qualitäten darstellt.

Irgendwann genügte Crust allein’ aber nicht mehr und so fand im Sound der Gruppe eine deutliche Veränderung statt, weg vom schnellen D-Beat-beeinflussten Frühwerk und hin zu längeren und vor allem langsameren Stücken, die durch diese Erneuerung umso gewaltiger wurden und sich nun gleich einem alles verdunkelnden Monolith vor dem geistigen Auge des hörenden Menschen aufzutürmen scheinen.

Kurz gesagt: In den neuen Klängen lassen sich Stile wie Doom, Black Metal, Downtempo, Sludge und Hardcore wiederfinden sowie der Hang zu Stücken mit epischem und majestätischem Erscheinungsbild.

Dieser reformierte Sound führt ihnen, trotz aller Düsternis, immer mehr begeisterte Menschen zu und so finden sich im Netz u.a. sehr positive Beschreibungen des Gebotenen: “Hailing from Germany, these folks really know how to push the limits of a song and drive it in all emotions and musical dynamics”, “Downfall of Gaia traverse more harrowing emotion than many bands do in their entire discographies. Both intensely atmospheric and relentlessly hard-hitting, the band takes hardcore fundamentals and pushes them to emotional extremes, flickering between fragility and ferocity”.

Nun schreiben wir also das Jahr 2012 und der Studiotermin für den nächsten Longplayer war schon länger gebucht, doch bevor DOG die von erwartungsvoller Leere geprägten Spuren mit neuen brachialen Epen füllen konnten, gab es eine schöne Überraschung: Nur wenige Tage vor Studiobeginn traten Metal Blade an die Band heran und boten ihnen eine Zusammenarbeit an, welche die Band freudig annahm.

Mit dem Konzeptalbum Suffocating In The Swarm Of Cranes wird 2012 also das Metal Blade – Debüt auf die treuen Supporter und alle neu dazugekommenen DOWNFALL OF GAIA -Nachfolger losrollen und die Entwicklung der letzten Jahre lässt Großes und einen schwarzen Klumpen purer Schwere erwarten.


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