Channel Zero


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Franky DSVD: Vocals
Phil B: Drums
Tino De Martino: Bass
Mikey Doling: Guitar

Als Channel Zero 1997 beschlossen, die Band auf Eis zu legen, hatten sie vier Alben innerhalb von fünf Jahren veröffentlicht – vier Alben, die ihnen zur Unsterblichkeit in der Metal-Szene gereichten. Was mit unauffälligem Groove Thrash im Underground begann, wurde dank des dritten Albums “Unsafe” mit seinem knackig frischen Sound zum größten Metal-Phänomen in Benelux. Diese Scheibe brachte die Band in die USA und führte sie auf Welttourneen mit unter anderem Megadeth, Danzig sowie Biohazard, nicht zu vergessen die maßgeblichen Festivals in Europa.

1996 brachten sie “Black Fuel” heraus, produziert von Koriphäe Attie Bauw. Es erwies sich zwar rasch als Metal-Album einer ganzen Generation, doch trotz der Europatournee mit Body Count im Anschluss warfen Channel Zero 1997 das Handtuch. Die Bandmitglieder schlugen jeweils andere Wege ein, nachdem sie sich mit einem Live-Mitschnitt ihrer Marktrock-Show bei ihren Fanscharen bedankt hatten.

Vergessen wurden Channel Zero jedoch nie. Dies bewies nicht zuletzt eine spontan gegründete Facebook-Gruppe, die sich 2008 für eine Wiedervereinigung der Band starkmachte. Nach langen Gesprächen, reichlich Wiedergutmachen und Schlussstrichziehen, Nachdenken, Versuchen und Proben wurde endlich offiziell, worauf jeder gehofft hatte: Franky, Tino und Phil waren wieder miteinander im Reinen – und am 22. Januar 2009 sollten Channel Zero eine einzigartige Reunion-Show im Ancienne Belgique in Brüssel spielen. Das Konzert war in weniger als einer Minute ausverkauft … Channel Zero zockten letzten Endes sechs ausverkaufte Gigs vor 12.000 Fans im Ancienne Belgique. Die Gesamtzahl der Karten war in kaum einer Stunde vergriffen.

14 Jahre nachdem sie zuletzt gemeinsam musiziert hatten, zeigten Channel Zero alten wie neuen Anhängern, dass sie nichts von ihrer Energie und rohen Gewalt missen ließen. Abend um Abend brachten sie das Fundament des Ancienne Belgique (und von ganz Brüssel) zum Wackeln: mit Frankys Stimme, Tinos erbarmungslosem Bass, Phils brutal kraftvollen Schlagzeugsolos und den ultra-präzisen, harten Riffs von Neu-Gitarrist Mikey Doling (ex-Soulfly und SNOT). Im darauffolgenden Sommer headlinte die Band die Festivals Graspop und Rock Werchter. Die Begeisterung der Fans und die positiven Resonanzen zwangen die Band dazu, wieder im Studio aufzuschlagen und Ideen auszuarbeiten.

Im Juni 2011, kaum ein Jahr nach ihrer glorreichen Rückkehr auf die Metal-Bühne, veröffentlichten Channel Zero ihr erstes Album seit 15 Jahren: “Feed‘Em With A Brick”, eine Mischung aus dem traditionellen Sound der Band, Mikeys vernichtender Gitarrenarbeit und einer donnernden Produktion so hart wie Beton, die man Logan Mader (ex-Machine Head, Soulfly und Devildriver) zu verdanken hatte. Sowohl Presse als auch Fans liebten die Platte, und abermals eroberten Channel Zero die Metal-Bühnen sowohl in Belgien als auch Resteuropa bei Clubshows in Benelux sowie Festivals wie Wacken oder Hellfest und sogar im Rahmen der berüchtigten Metal-Kreuzfahrt 70.000 Tons Of Metal.

2013 begann die Band mit den Arbeiten an ihrem sechsten Studio-Album und spielte nebenbei eine Handvoll Festival-Gigs im Sommer, um ihre neuen Songs auf die Probe zu stellen. Am 10. August erschütterte eine unerwartete Tragödie die ganze Metal-Gemeinde, als Drummer Phil Baheux im Zuge einer Hirnblutung tot zu Hause aufgefunden wurde. Der ungestüme Riese, der jeden Scherz mitmachte, war seit jeher das energetische Zentrum der Band gewesen, und als die verbliebenen Musiker anlässlich des Sommerfestivals in Brüssel zu seinem Gedenken ein kurzes Akustikset spielten, schienen Channel Zero wirklich am Ende zu sein.

Niemals aufgeben und immer weiter – das jedoch und mehr hatte Phil ausgemacht, also beschloss die Band im Spätherbst 2013, weiterzumachen und ihren Freund wie Mitstreiter in Ehren zu halten. Mit dem neuen Werk “KILL ALL KINGS” schlagen Channel Zero ein neues Kapitel ihrer beeindruckenden Laufbahn auf. Mikey scheint zur Riff-DNA der Band geworden zu sein, und Franky geht gesanglich an ungeahnte Grenzen, sogar in seinem eigenen Dialekt beim Song “Duisternis” („Dunkelheit”). Die Tracks “Digital Warfare” und “Mind Over Mechanics” zeigen Channel Zero bissiger denn je, und mit Roy Mayorga (Stone Sour, Soulfly) als Studio-Drummer knüpft man würdevoll an Phils Vermächtnis an.

Channel Zeros sechste Studioalbum zeigt uns eine Band, die technisches Handwerkszeug mit roher Energie und Groove verbindet. “KILL ALL KINGS” ist ein polternder musikalischer Flipper zwischen Teutonen-Thrash, wütender Moderne, trügerischen Melodien und jener typischen, scharfen Kante ohne Beispiel, die wir mehr als alles andere an Channel Zero lieben gelernt haben.

“Nothing is safe, we destroy it all (Army Of Bugs)”: brace yourself. Channel Zero is coming for you as never before!


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