Cannibal Corpse


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George “Corpsegrinder” Fisher: Vocals
Rob Barrett: Guitar
Pat O’Brien: Guitar
Alex Webster: Bass
Paul Mazurkiewicz: Drums

Zu behaupten, “Cannibal Corpse sind die größte Death-Metal-Band der Welt” klingt zugegebenermaßen vermessen, doch so schrieb es der Metal Hammer UK 2009 in einem Artikel. Seitdem hat die Band “Evisceration Plague” und “Torture” veröffentlicht – beide voller zukünftiger Corpse-Klassiker, von Presse wie Fans weltweit gefeiert und mit Verkaufszahlen gesegnet wie man sie selten im Death Metal sieht. Im krassen Gegensatz zum angeblichen Verfall der Musikindustrie scheinen Cannibal Corpse immer noch beliebter zu werden. “Kill” stieg 2006 auf Platz 170 der Billboard Top 200 ein, gefolgt von “Evisceration Plague” 2009 auf Rang 66 und von “Torture” 2012″ auf Rang 38. Ob sich dieser Trend fortsetzt, kann niemand erahnen, aber George “Corpsegrinder” Fisher (Vocals), Alex Webster (Bass), Pat O’Brien (Gitarre), Rob Barrett (Gitarre) und Paul Mazurkiewicz (Drums) planen auch 2014 und darüber hinaus, Legionen von Metal-Fans zu ihrem hyper-brutalen Death Metal zu bekehren. Ihre Kampagne beginnt im Sommer 2014, wenn sie die Coldcock Herbal Whiskey Stage beim Rockstar Energy Drink Mayhem Festival headlinen, unmittelbar gefolgt von der Veröffentlichung ihres 13. Albums: “A Skeletal Domain.”

Unglückszahl? Ganz egal, von so vielen Veröffentlichungen (VHS, DVDs und Eps gar nicht mitgezählt) und einer solchen Fülle an Material können die meisten anderen Bands nur träumen. Das Kollektiv CANNIBAL CORPSE – Frontmann George “Corpsegrinder” Fisher, Bassist Alex Webster, die Gitarristen Pat O’Brien und Rob Barrett sowie Drummer Paul Mazurkiewicz – stemmen jede neue Aufnahme mit der Schärfe und genauen Vision einer Band im dritten Jahrzehnt ihres Bestehens. Bei diesem neuen Eintrag in ihren dicken Katalog haben sie für frischen Wind gesorgt und mit Produzent Mark Lewis (The Black Dahlia Murder, DevilDriver) in den Audio Hammer Studios gearbeitet, nachdem die vorigen drei Scheiben (Kill, Evisceration Plague, Torture) mit Erik Rutan entstanden waren. Die zwölf fiesen Tracks in 44 zermürbenden Minuten sind zusammengenommen ein massiver, aggressiver und bewusster Angriff auf die Ohren, der die Band am Zenit ihrer bekanntermaßen minutiös demonstrierten, hyperkinetischen Brutalität zeigt.

Die Vorbereitungen zu “A Skeletal Domain” unterschieden sich nicht wesentlich von jenen zu früheren Alben. “Am Ende geht es immer noch um eine Death-Metal-Platte, egal wo sie eingespielt wird“, meint Bassist Alex Webster. Mark Lewis bot der Band einen etwas anderen, zeitgenössischeren Zugang an die Aufnahmen, aber die Band betont, sie könne nicht zufriedener mit Rutan und dessen Leistung für die Vorgänger sein, wobei die Tür definitiv offensteht, um in Zukunft wieder auf ihn zurückzugreifen. Die Band wechselt von jeher nach mehreren Alben ihren Produzenten, und sei es nur deshalb, um nicht zu behäbig zu werden. CANNIBAL CORPSE versuchten zudem, ihre Komfortzone beim Komponieren und Spielen zu verlassen. “Beständigkeit wird oft mit Wiederholung verwechselt. Wir haben uns mit dem etabliert, was wir tun, könnten entspannen und bräuchten uns nicht mehr zu fordern, bemühen uns aber immer noch, Maßstäbe zu setzen. So bleibt es weiter spannend“, fährt Webster fort. “Wer genau und unvoreingenommen hinhört, wird feststellen, dass die neue Platte nicht wieder die selbe Leier bietet.” Mark Lewis pflichtet Websters Einschätzung bei und geht sogar einen Schritt weiter, indem er behauptet: “Dieses Album enthält Momente, die es in der Musikgeschichte noch nie gegeben hat.

Alex Webster, O’Brien, Barrett und Mazurkiewicz sind erfahrene Songwriter, das ist kein Geheimnis. Zu “A Skeletal Domain” leistete jedes Mitglied einen wichtigen Beitrag beim Komponieren. O’Brien schrieb fünf Tracks, Webster vier und Barrett zweieinhalb (“Asphyxiate to Resuscitate” gemeinsam mit Mazurkiewicz). Webster beschreibt die Philosophie der Band beim Songwriting wie die Leistung eines Fußballteams im Verbund “Jeder von uns ist in der Lage, ein ganzes Album zu schreiben, aber zusammen bringen wir unseren stärksten Stoff zustande, und das gesamte Ergebnis ist umso besser.” Diese Stärke erkennt man offensichtlich, und sie führte zu einer besonders beeindruckenden Performance von O’Brien. Mark Lewis lobt den Gitarristen: “Ich glaube nicht, dass er je verrücktere Musik geschrieben hat als für diese Scheibe, etwa das Solo zu “The Murderer’s Pact”. Einfach gesagt ist das überragendes Gitarrenspiel.” Webster fügt hinzu, dies sei “eines der wichtigsten Alben für Pat [O'Brien].” Seine Solos verweisen auf seinen oft vergessenen neoklassischen Hintergrund, bleiben aber finster genug, um sich dem Stil der Band zu fügen. Von Pats Beitrag abgesehen ging Paul Mazurkiewicz besser vorbereitet denn je ins Studio. Mark Lewis sagt: “Paul kam perfekt gefasst ins Studio und prügelte die Hölle aus jedem Song. Wir haben das Schlagzeug auf dieser Scheibe kaum bearbeitet – die Toms wurden nicht gesampelt, Paul schlug wirklich so fest zu!” Von seinem Spiel abgesehen führt Mazurkiewicz seine textliche Tradition weiter fort und spinnt detaillierte Geschichten über Tod und Ekel. Der Drummer schrieb die Hälfte der Lyrics für das Album, Webster für vier Stücke und Barrett zwei, um den Reigen zu vollenden.

Das Songwriting- und Texter-Team legte den Grundstein für die Gesangsleistung von Urviech und Frontmann George “Corpsegrinder” Fisher. Für “A Skeletal Domain” kitzelte Produzent Mark Lewis das Bestmögliche aus dem Sänger heraus. Dazu erklärt er: “Ich wollte mehr von Georges höheren Screams einfangen, quasi als Rückgriff auf “Bloodthirst”. In seiner Kehle steckt eine Urgewalt, die wir unbedingt hörbar machen wollten.” Zeugnis davon legen das gewaltige “Headlong into Carnage” ab, der Titelsong, der Opener “High Velocity Impact Splatter” und weitere Stücke. Corpsegrinders typische Vocals sind das letzte Teil des todesmetallischen Puzzles “A Skeletal Domain.” CANNIBAL CORPSE haben immer wieder bewiesen, dass ihr Tank noch lange nicht leer ist, dass sie mehr Riffs in der Hinterhand haben und Gore noch blumiger beschreiben können, als je irgendjemand gedacht hätte. Ihr 13. Album wird sich als ebenso wichtiger Meilenstein in ihrer Karriere erweisen wie alle anderen. CANNIBAL CORPSE sind der Inbegriff von Beständigkeit.








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