Cannibal Corpse


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George Fisher: Vocals
Rob Barrett: Guitar
Pat O’Brien: Guitar
Alex Websterv Bass
Paul Mazurkiewicz: Drums

Cannibal Corpse kehren mit einem durchgängig feindseligen Album namens Torture zurück. Dabei beweisen sie einmal mehr, dass ihnen keiner das Wasser reicht, wenn es darum geht, uneingeschränkte Böswilligkeit mit technischer Präzision zu verbinden. Der Death Metal-Thron gehört weiterhin ihnen. Auf dem zwölften Album in ihrer mittlerweile 24 Jahre andauernden Karriere klingen die Mannen aus Florida so vital wie nie zuvor. In punkto Kraft, Dunkelheit und Eingängigkeit stellen sie sogar die letzten beiden Erfolgsalben Kill (2006) und Evisceration Plague (2009) in den Schatten. Dem nicht genug macht die Band aber auch einen kleinen Schritt zurück in die Vergangenheit, was Drummer Paul Mazurkiewicz als “the frenzied attack of Butchered At Birth (1991) or Tomb Of The Mutilated (1992)” bezeichnet. Sie lassen ihre über die Jahre gewachsenen technischen Fähigkeiten mit der rohen Brutalität ihrer ersten Alben verschmelzen, was als Endergebnis nur eines haben kann: das ultimative Cannibal Corpse-Album.

Ab dem Moment, in dem das treffend betitelte “Demented Aggression” in einem Sturm aus mörderischen Riffs und turbulenten Drums explodiert, wird eindeutig klar, diese Band noch nie vorher so gut war. Alles, was danach folgt, bestätigt dies nur noch. Vom monströsen “Sarcophagic Frenzy” über das sinistre “Followed Home Then Killed” oder das böse “Scourge of Iron” trifft einen jeder Song wie ein Vorschlaghammer. Jedes Stück besitzt seinen eigenen Charakter, die Band wiederholt sich zu keinem Punkt. “While we make everything as heavy as possible there’s a very strong emphasis placed on song writing in this band, trying to make every song individual, and I think you should be able to hit play at any point on a record and be able to tell one song from another almost instantly,” erläutert Bassist Alex Webster. “We want all the songs to be brutal death metal, but we also want them to be instantly identifiable from one another, and that’s something that is definitely true of the songs on Torture.”

Webster ist darüber hinaus der Meinung, dass die Stabilität im Bandgefüge auch der Qualität der Platte gut getan hat. Torture ist das dritte aufeinander folgende Album mit der gleichen Besetzung, bestehend aus Webster und Gründungsmitglied Mazurkiewicz, den Gitarristen Rob Barrett und Patrick O’Brien und Sänger George “Corpsegrinder” Fisher. “The band is at its strongest right now, and I think we’re at our very peak as far as playing ability and song writing maturity. As a result of that this is the album where we’ve been able to finally best get across what we wanted to do as players and as song writers.” Gleichzeitig handelt es sich um die dritte Scheibe, die Produzent Erik Rutan (Hate Eternal) soundtechnisch veredeln durfte. Während Kill und Evisceration Plague komplett in Rutans MANA Studio in St. Petersburg, Florida, eingespielt wurden, wurden die Sessions diesmal zwischen MANA und Sonic Ranch in Tornillo, Texas gesplittet. Dort waren bereits Bloodthirst (1999 mit Colin Richardson), Gore Obsessed (2002) und The Wretched Spawn (2004 mit Neil Kernon) entstanden. Die Band genoss die Isolation, die diese Arbeit mitten im Nirgendwo mit sich brachte, diesmal nur unter dem Kommando von Rutan.

“The studio is about forty miles outside of El Paso, and we made a point of not having a rental car so we were stuck there, that way all we could think about was the record”, erinnert sich Webster. “When we record in Florida usually the only guy in the studio with Erik is the one recording that day, and having us all together rather than scattered really helped us focus and totally immerse ourselves in the music, and I think that it’s a far better record for it.” Diese Herangehensweise sorgte dafür, dass einen die neue Scheibe direkt ins Gesicht trifft und vermeidet noch dazu, zu klingen wie seine Vorgänger. Mazurkiewicz fügt hinzu, dass sich die Freundschaft zu Produzent Rutan als Glücksgriff entpuppt hat. “He’s a death metal guitar player and a death metal singer, which makes him ‘one of us’. On top of that he’s a great guy, a workaholic, and a great motivator because he’s not only an extremely talented peer but he’s always nitpicking and doing what he’s got to do to make everything better. He pushes us to make the best possible record and does what needs to be done to give it a distinctive sound of its own.”

Zwar bewegt sich die Band weiterhin in ihrer bekannten dunklen Textumgebung, aber sie hat es geschafft, den schlechten Ruf, den sie in ihren Anfangstagen wegen ihrer Artworks und Texte abbekommen hat, abzustreifen und sich als eine der besten und am härtesten arbeitenden Livebands der heutigen Metalszene zu etablieren. Dabei gehören sie ohne Zweifel zur alten Garde des Death Metal, haben sich aber durch ihren hingebunsgvollen Tourkalender und ihre sich stetig verbessernden Alben die nötige Frische und den Biss behalten können, durch deren Verlust viele andere Bands, die Cannibal Corpse in ihrer Karriere begegnet sind, am Wegesrand verendet sind. Gleichzeitig hat sich das Aussehen des Death Metal in den letzten Jahren stark verändert, weswegen sich die Jungs trotzdem keine Sorgen machen (müssen), irgendwann von einer jungen und aufstrebenden Band, die ihnen nacheifert, entthront zu werden.

“We get inspired by seeing these other bands doing killer music, but we definitely don’t feel threatened by it”, gibt Webster offen und ehrlich zu. Viele Death Metal-Bands werden dieser Tage als die “schnellsten” oder die “technischsten” bezeichnet, verlieren dabei aber oft den Song an sich aus den Augen. In diese Falle sind Cannibal Corpse nie getappt. “I am very into ultra-fast music that shows off chops, but I think that it’s important to develop ability as a musician not to show off that ability but rather to use it to write killer songs. Writing a genuinely memorable, killer song is very challenging, but the best albums are the ones with the best songs, period.”

Für 2012 sind sich Cannibal Corpse sicher, dass ihr aus zwölf Songs bestehendes Album Torture das Beste ist, was sie haben abliefern können. Auf diesen Lorbeeren wollen sie sich allerdings nicht ausruhen, denn die Musiker sind wie eh und je hungrig darauf, ihren auditiven Horror auf riesige Moshpits loszulassen. “I haven’t been this excited about a release in a long time”, platzt es aus einem enthusiastischen Mazurkiewicz heraus. “We worked so hard at it and we hope that the fans feel the same way we do. Being out there and getting to play these songs live will once again prove to people we’re not going anywhere. We’re not going through the motions, we’re really trying to be the best band we can be, and we’re just getting better.”








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