Antropomorphia


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Ferry Damen: Vocals, Gitarre
Jos van den Brand: Gitarre
Marc van Stiphout: Bass
Marco Stubbe: Drums

Musikalisch beeinflusst von Bands, welche die Grundlage für bestimmte Genres schafften (etwa Hellhammer/Celtic Frost, Possessed, Death, Autopsy und Venom) geht die Gründung AntropomorphiA’s auf Herbst 1990 zurück. Dazu schlossen sich vier dicke Freunde zusammen, die eine Leidenschaft für ehrlichen Metal teilten. Nach einem Jahr, in dem sie Proberaumaufnahmen verschickten und lokale Gigs zockten, spielten sie 1992 das Demo ‘Bowel Mutilation’ ein, das sich später als heißbegehrte Rarität unter Underground-Freaks mauserte.

Gleich nach der Veröffentlichung von ‘Bowel Mutilation’ bot das Schweizer Label Blackened Recordings der Band einen Vertrag an. Sie nahm ihre erste MCD in der zweiten Hälfte 1993 auf, den Kult-Klassiker ‘Necromantic Love Songs’.

In den turbulenten Jahren danach erschien zuerst 1995 das Demo ‘I Have My Way’ und ging zwischen anderen musikalischen Projekten im Süden der Niederlande und insbesondere Tilburg, der Heimatstadt der Gruppe, unter. 1999 schließlich wurde die Band für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Mit der Zeit schrieben die Musiker hin und wieder neue Tracks und nahmen sie auf, doch erst 2009 kamen sie wieder richtig zusammen, als sie es für angemessen hielten, all ihre Zeit und Aufmerksamkeit erneut in ihr gemeinsames Projekt zu legen. Diese wiederentdeckte Finsternis führte 2012 zur Veröffentlichung von ‘Evangelivm Nekromantia’ über Metal Blade.

‘Evangelivm Nekromantia’ und danach die beiden Videos zu den Stücken ‘Psuchagogia’ sowie ‘Debauchery In Putrefaction’ machten die Öffentlichkeit wieder auf die Band aufmerksam, so dass sie mehrere Konzerte spielte, darunter auch Festivals wie das Neurotic Deathfest und Extremefest. Aufgrund der brutalen, okkulten Themen, mit denen sich AntropomorphiA beschäftigen, sahen sich sogar deutsche Behörden auf den Plan gerufen, weshalb das Album hierzulande fast verboten worden wäre.

Fast zwei Jahre nach dem Release von ‘Evangelivm Nekromantia’ kommt jetzt endlich ein Nachfolger: ‘Rites ov Perversion’ ist fertig geschrieben, aufgenommen, abgemischt, gemastert und bereit, auf die Massen losgelassen zu werden. Es handelt sich um ein organisches und gewalttätiges Album, mit dem die Band zu ihren Wurzeln zurückkehrt, sich aber dennoch nicht einschränkt, sondern die finstere Schönheit anderer Dimensionen erkundet.




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