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BIO | INTERVIEW
MONSTROSITY wurden im August 1991 gegründet und krachten mit ihrem explosiven Demo “Horror Infinity” in die Szene. Nachdem sich das Teil über das weltweite Underground Tape Trading-Netzwerk verbreitet hatte, nahm die Band schon bald Ihr Debüt „Imperial Doom“ für Nuclear Blast auf. Die erste Europa-Tour brachte die Band vielen wichtigen Märkten näher. Einem Trip durch Mexiko folgten mehrere Einzelshows in den Staaten – so spielte man in Chicago, Milwaukee und New York sowie auch eine Menge Shows in Florida, wo man als Opener für Bands wie PANTERA, DEICIDE oder OBITUARY fungierte.
Das zweite Album “Millenium” (1996) war fertiggestellt und schon ging es wieder auf Tour. Dieses mal ging man auf US Tour, die die Band auch zum ersten mal an die Westküste führte. Ein zweiter Trip nach Mexiko und auch ein Trip nach Peru folgten. Nach einer weiteren Europa-Tournee stand der erste Ausflug nach Bogota, Kolumbien an – MONSTROSITY kann wirklich als international aktive Band bezeichnet werden.
1999 wurde das dritte Album eingespielt. Diese bislang erwachsenste MONSTROSITY-Scheibe „In Dark Purity“ war etwas besonderes in der Geschichte des Death Metal. All die Elemente des MONSTROSITY-Sounds kamen zusammen mit der Rasiermesserscharfen Produktion, die den vorangegangenen Outputs noch gefehlt hatte. Eine US/Kanada Tour mit den Black Metal-Schwergewichten DIMMU BORGIR und SAMAEL brachte der Band noch größere Popularität. Weiteres Betouren der USA folgte und einmal mehr machte man einen Abstecher nach Europa, um das Deutsche Fuck The Commerce-Festival zu headlinen.
2001 brachte mit "Enslaving The Masses" eine Retrospektive hervor, die die frühen Jahre der Band beleuchtete und auch das berühmte “Horror Infinity” Demo enthielt. Des weiteren fanden sich heftige Remixe der “Imperial Doom”-Tracks darauf sowie ein fettes Liveset, das mit all seiner Death Metal Glorie eingefangen wurde. Unaufhaltsames Touren stand auf dem Plan und so wurden zwei weitere US Touren, eine Mexiko-Tour (eine Seltenheit für jede Band, besonders eine Underground Death Metal-Band) und der erste Stopp in Brasilien, der auf dem offiziellen Bootleg “Live Brazil 2002” festgehalten wurde. Noch mehr US- und Europe-Tourneen wurden unternommen und mit einer zehntägigen Festivaltour durch Polen –welche die erfolgreichste Tour der Bandgeschichte werden sollte- beschlossen.
2004 ging die Band wieder ins Studio um das monumentale “Rise To Power” einzuspielen. Die Band zeigte sich einmal mehr von ihrer internationalen Seite und spielte Shows in Venezuela, Puerto Rico, Guatemala und die größte Headliner Show überhaupt auf dem “Rock Al Pargue” Festival in Bogota, Kolumbien vor 80.000 Menschen.
Nun, nach der letztjährigen “Triumph In Black” Tour (während der man 33 Shows in 33 Tagen überall in Europa spielte) ist die Band ins Morrisound Studio gegangen, um Ihr Meisterwerk “Spiritual Apocalypse” aufzunehmen. Mit einem neuen Line-Up im Rücken zeigt die Band auf diesem berauschenden Album kein Anzeichen von Schwäche.
Das Tracking wurde von Jim Morris erledigt, der Mix hingegen von Tom Morris. Das Album wurde von Lee Harrison und MONSTROSITY produziert. Das schöne Artwork und das fette Design machen das Album noch wertiger. Es steht natürlich wieder eine Menge an Tourneen an, um das Album zu promoten. Eine zweite Tour durch Mexiko steht für Februar an der Seite von MARDUK an. Weitere Gigs in den USA, Europa und Südamerika werden nach dem zweiten Abstecher aufs Deutsche Fuck The Commerce Festival im Mai 2007 erwartet.
"Spiritual Apocalypse" fasst all die fetten MONSTROSITY-Trademarks in ein großes Package zusammen. Nach einigen Labelproblemen, Mitgliederwechseln und Zeiten, in denen sich die Geschmäcker oft ändern, stehen MONSTROSITY auch 15 Jahre später stärker denn je da und bringen ihre eigene Art von musikalischer Vernichtung. Die Apokalypse ist JETZT!!!
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