• Leif Jensen: Vocals

• Martin Walczak: Guitar

• Marc-Andree Dieken: Drums

• Alexander Pahl: Bass

• Michael Borchers: Guitar
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DEW-SCENTED
"Invocation"
24/05/10
Beständigkeit und Hingabe sind die beiden Eigenschaften, die Deutschlands DEW-SCENTED zu einem der herausragendsten Namen der Thrash-Szene gemacht haben. Gegründet im Jahre 1992 in einer Zeit, als Thrash Metal fast völlig aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden war, standen die Vorzeichen von Anfang an nicht besonders günstig für die Band. Trotzdem veröffentlichte Steamhammer/SPV nach nur einem Demo-Tape (‘Symbolization’) und einigen selbst organisierten Konzerten und Mini-Tourneen 1996 das Debütalbum ‘Immortelle’. Die Musik der Truppe war zu diesem Zeitpunkt noch recht stilistisch unausgereift, zeigte aber schon kurz darauf eine Entwicklung und großes Potential auf, was die Aufmerksamkeit von Grind Syndicate Media/Nuclear Blast erregte. Dort erschienen die nächsten beiden Platten ‘Innoscent’ und ‚Ill-Natured‘. Allerdings waren es Melodic Death Metal, Black Metal und Power Metal, die weite Teile der damaligen Metal-Szene dominieren sollten. Davon ließen sich DEW-SCENTED jedoch zu keiner Sekunde entmutigen und setzten ihren Weg nach oben ohne Experimente unbeirrt fort. Die Reinheit ihrer Musik, die sie nie aus den Augen verloren, verschaffte ihnen enthusiastische Fans auf der ganzen Welt. DEW-SCENTED betourten sogar Japan, neben zahllosen Shows und Touren in Europa mit Bands wie Morbid Angel, Edge Of Sanity, Overkill, Six Feet Under, Deicide, Arch Enemy, Amon Amarth, Immortal, Eucharist und sogar Death.

Zu dieser Zeit bemerkten Nuclear Blast den Aufschwung der Truppe und holten sie in ihr Mutterlabel, wo 2002 ‘Inwards’ erschien, das in der Presse absahnen konnte (u.a. Album des Monats im deutschen Rock Hard und Legacy). Diese Chance nutzend, betourte die Band mehrmals Europa an der Seite von u.a. Cannibal Corpse oder No Return, gewann eine Vielzahl neuer Amhänger auf den großen Sommerfestivals und schaffte es zum ersten Mal nach Nordamerika. Als ein Zeichen des Respekts wurden DEW-SCENTED sogar eingeladen, eine Woche lang die beste Thrash Metal-Tour dieses Jahres mit Kreator, Destruction und Sodom zu eröffnen. Auch danach blieb kaum Zeit zum Atmen, denn 2003 erblickte direkt ‘Impact’ das Licht der Welt und es ging sofort zurück auf die Straßen Europas (diesmal mit Nile und Misery Index und im Zuge der X-Mass Festivals mit Amon Amarth, Destruction und Deicide), bevor die Festivalbühnen wieder riefen und der zweite USA-Trip anstand. 2005 kam ‘Issue VI’ auf den Markt und der Tourmarathon ging mit gut geöltem Line-Up weiter: Japan mit High On Fire und Misery Signals, Europa als Support für Nevermore und schließlich vier Wochen USA mit Vader und Decapitated. Ohne grossartige Unterbrechung rissen die Jungs Anfang 2006 in Europa unerschrocken eine weitere Tour zusammen mit Cryptopsy, Grave und Aborted mit 31 Konzerten in 31 Tagen ab.

Der Sommer 2006 bestand aus dem Songwriting für das nächste Album. ‘Incinerate’ wurde Anfang 2007 veröffentlicht und zog drei Europa-Tourneen nach sich: die No Mercy Festivals mit Moonspell, Napalm Death und Behemoth, einen Trip mit Misery Index und Coldworker und letztendlich eine Headliner-Tour mit Severe Torture und Destinity. Nach den erschöpfenden letzten Jahre, überlegte die Band nun länger in Punkto Zukunftsfragen und entschied sich für ein paar signifikante Besetzungswechsel, um ihr langfristiges Überleben zu sichern. Sänger Leif Jensen und Bassist Alex Pahl holten Drummer Marc-Andree Dieken (ex-Obscenity) und das neue Gitarren-Team Michael Borchers und Martin Walczak an Bord. Danach verschloss sich das neue Line-up mehrere Wochen im Proberaum, bevor es sich wieder bereit für die Bühnen fühlte. Die Reaktionen, die ihr entgegen gebracht wurden, zeigten, dass die Band immer noch in Topform war. Langsam begannen DEW-SCENTED auch wieder mit dem Songwriting für ein nächstes Album, stets den Gedanken im Hinterkopf, dass jeder wissen wollte, ob sie immer noch das alte Feuer versprühen konnten. Das Ergebnis lässt nur eine Antwort zu: ‘Invocation’, so der Titel der neuen Scheibe, ist ein mörderischer Anschlag, der alle Thrash-Fans weltweit jubilieren lassen wird. Einer von Deutschlands konstantesten Extrem-Acts ist zurück und das mit neuer Schlagkraft. Als Produzent fungierte erneut Jörg Uken in seinen Soundlodge Studios (God Dethroned, Sinister, Despondency, usw.). ‘Invocation’ ist das erste Album der Band für Metal Blade Records und das Studiodebüt der neuen DEW-SCENTED-Besetzung. Verpackt ist es in ein beeindruckendes, einfühlsames Artwork von langzeit Band-Illustrator Björn Goosses (Killustrations). ‘Invocation’ beschreibt den Sound einer Band, die niemandem nachgibt, einzig den eigenen Ansprüchen gerecht werden will und deswegen zu keiner Sekunde nachlässt.

DISCOGRAPHY:
1993 – Symbolization – Demo
1996 – Immortelle – Steamhammer
1998 – Innoscent – Grind Syndicate Media
1999 – Ill-Natured – Grind Syndicate Media
2002 – Inwards – Nuclear Blast
2003 – Impact – Nuclear Blast
2005 – Issue VI – Nuclear Blast
2007 – Incinerate – Nuclear Blast
2010 – Invocation – Metal Blade